Mama. . .
Chef, Koch, Hairstylist, Chauffeur,
Partyplaner, Ernährungsberater,
Buchhalter,Reinigungskraft, Berater,
Gärtner, Krankenschwester, Entertainer,
Katastrophenhelfer, etc.
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In Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, gibt es eine Statue mit einer rührenden Geschichte.
Sie erinnert an einen Reinigungskraft, der sich in ein Mädchen verliebte. Doch als er ihr von seiner Arbeit erzählte, wollte sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Sie hatte nicht den Mut, ihm das direkt zu sagen, und versprach, sich mit ihm auf einen Kaffee zu treffen – doch sie kam nie.
Jeden Tag wartete er zur gleichen Zeit und am gleichen Ort auf sie, doch sie tauchte nicht auf. Der Schmerz darüber war so groß, dass er schließlich daran zerbrach und einige Monate später starb.
Die Stadt beschloss, ihn zu ehren: Neben seiner Statue wurde ein Café eröffnet, damit Menschen vorbeikommen können, um symbolisch mit ihm Kaffee zu trinken und Liebe, Mitgefühl sowie Respekt für ihn und seine Arbeit zu zeigen.
Eine Arbeitslose bewirbt sich als
Reinigungskraft bei SAP.
Der Personalleiter lässt sie einen Test machen (den Boden reinigen), darauf folgt ein Interview und schließlich teilt er ihr mit: „Sie sind bei SAP eingestellt. Geben Sie mir Ihre E-Mail-Adresse, dann schicke ich Ihnen die nötigen Unterlagen“.
Die Frau antwortet ihm, dass sie weder einen Computer besitzt noch eine E-Mail-
Adresse hat. Der Personalmensch antwortet ihr, dass sie ohne E-Mail-Adresse virtuell nicht existiert und daher nicht angestellt werden kann.
Die Frau verlässt verzweifelt das Gebäude mit nur 10 Euro Reisekosten in der Tasche. Sie beschließt, in den nächsten Supermarkt zu gehen und 10 Kilo Tomaten zu kaufen. Dann verkauft sie die Tomaten von Tür zu Tür und innerhalb von 2 Stunden verdoppelt sie ihr Kapital. Sie wiederholt die Aktion 3 Mal und hat am Ende 160.
Sie realisiert, dass sie auf diese Art und Weise ihre Existenz bestreiten kann, also startet sie jeden Morgen und kehrt abends spät zurück.
Jeden Tag verdoppelt oder verdreifacht sie ihr Kapital. In kurzer Zeit kauft sie sich einen kleinen Wagen, dann einen Lastwagen und bald verfügt sie über einen kleinen Fuhrpark für ihre Lieferungen. Innerhalb von 5 Jahren besitzt sie eine der größten Lebensmittelketten der USA.
Sie beschließt an ihre Zukunft zu denken und einen Finanzplan für sich und ihre Familie erstellen lassen. Sie setzt sich mit einem Berater in Verbindung und er erarbeitet einen Vorsorgeplan.
Am Ende des Gesprächs fragt der Vertreter sie nach ihrer E-Mail-Adresse, um ihr die entsprechenden Unterlagen schicken zu können. Sie antwortet ihm, dass sie nach wie vor keinen Computer und somit auch keine E-Mail-Adresse besitzt.
Der Versicherungsvertreter schmunzelt und bemerkt: „Kurios - Sie haben ein Imperium aufgebaut und besitzen nicht mal eine E-Mail-Adresse. Stellen Sie sich mal vor, was Sie mit einem Computer alles erreicht hätten!“
Die Frau überlegt und sagt: „Ich wäre Putzfrau bei SAP“.