Eine der ärgerlichsten christlichen Prahlereien ist: „Wir haben das Erbe der Antike bewahrt“.
Haben sie nicht. Sie haben es nur nicht geschafft, alles zu zerstören, obwohl sie sich größte Mühe gaben, und jetzt verdrehen sie die Tatsachen.
Wenn die hellenistische Zivilisation, die die Wissenschaft erfunden hat (u.a. Archimedes und Euklid), überlebt hätte und sich normal weiterentwickelt hätte, wären wir wohl schon um das Jahr 1000 in den Weltraum geflogen. Stattdessen unterscheiden sich monotheistische Religionen lediglich darin, dass sie entweder mit Bücherverbrennungen anfangen, wie das Christentum, oder mit Bücherverbrennungen enden, wie der Islam. Oder sie lesen überhaupt nur ein einziges Buch, wie das Judentum.
Der Monotheismus ist ein religiöses System, das sich gegen Vernunft, Kultur und Wissenschaft richtet und organisch unfähig ist, diese hervorzubringen. Es ist eine Religion der Wüste, die nur Wüsten erschafft – um sich herum und in den Köpfen der Menschen.
Ein Mann kommt in eine Arztpraxis. Er wirft einen Blick ins Wartezimmer und sieht, das es bis auf den letzten Platz besetzt ist. Sofort dreht er sich um, sagt „Super!" und geht wieder. Ein paar Tage später kommt er wieder in die Praxis, wirft wieder einen Blick ins Wartezimmer, sieht wieder, dass es komplett überfüllt ist, sagt „Super!" und verschwindet wieder. So geht das mehrere Wochen. Irgendwann wird es dem Arzt zu bunt. Er bittet seine Sprechstundenhilfe, dem Mann nachzufahren - sie soll schauen, wohin er nach dem Besuch in der Praxis geht. Als sie zurückkommt, fragt der Arzt sie aus. „Und, sind Sie ihm nachgefahren?" - „Ja, Chef." - „Und, wohin ist der Mann gefahren?" - „Zu einem kleinen Häuschen auf der anderen Seite der Stadt." - „Und was hat er dort gemacht?" - „Er hat geklingelt." - „Und was ist dann passiert?" -„Eine Frau hat geöffnet." - „Und was hat der Mann zu ihr gesagt?" – „Er sagte: Wir können noch mal, dein Mann ist beschäftigt."