Die folgende Geschichte zeigt deutlich, dass man andere Menschen nicht zu schnell verurteilen sollte. Denn oft ist alles anders, als es auf den ersten Blick scheint.
Wie so oft geht der kleine Junge an dem Frisörladen vorbei. Als der Inhaber ihn sieht, flüstert er zu seinem Kunden: „Das da ist das dümmste Kind der Stadt. Warten Sie, ich beweise es Ihnen.“
Er ruft den Jungen zu sich heran, nimmt einen Fünf-Euro-Schein in die eine Hand und zwei Eurostücke in die andere und hält die Hände offen vor sich hin. Im Anschluss fragt er das Kind: „Na Junge, welche Hand möchtest du nehmen? Such dir eine aus!“
Freudig nimmt der Junge die beiden Münzen und geht weiter.
Der Frisör schüttelt den Kopf, dreht sich zu seinem Kunden und sagt: „Habe ich es nicht gesagt? Der Bengel begreift es einfach nicht.“
Nachdem der Kunde fertig frisiert ist, verlässt er den Laden. Draußen sieht er den Jungen vor einer Eisdiele sitzen. Er läuft hinüber und fragt ihn neugierig: „Sag mal Kleiner, warum nimmst du denn lieber die zwei Euro, anstatt die fünf Euro?“
Der Junge leckt zufrieden an seinem Eis und erklärt: „Naja, an dem Tag, an dem ich die fünf Euro nehme, ist das Spiel vorbei.“
Fred und Klaus treffen sich, wie üblich, am Dienstag Abend um über ihre Schand-
-taten vom letzten Wochenende zu reden.
Prahlt Fred: „Ich war am Wochenende auf einer Party. Die war Klasse! Die Gastgeber hatten sogar ein goldenes Klo!“
Daraufhin Klaus : „Du hast ne Meise, ein goldenes Klo…“
Nach einigem Hin und Her kommen die beiden auf die Idee, zu den Leuten, die die Party gegeben haben, zu gehen und nachzusehen, ob das mit dem goldenen Klo auch tatsächlich stimmt. Gesagt getan. Sie maschieren los und einige Minuten später klingelt Fred an der Tür.
Eine etwas ältere Frau öffnet und schaut die beiden fragend an : „Kann ich Ihnen helfen?“
Fred: „Ja, gnädige Frau. Ich war hier am Wochenende auf Ihrer Party, und mein Freund Klaus hier, will mir nicht glauben, dass Sie hier im Haus ein goldenes Klo haben.“
Die Frau guckt die beiden an, dreht sich in den Hausflur und ruft : „Hermann, hier ist das Schwein, das in Deine Posaune geschissen hat!“
Ein Angeklagter stand wegen Mordes vor Gericht. Es gab starke Beweise für seine Schuld, aber es wurde keine Leiche gefunden. Beim Schlusswort wusste sein Anwalt, dass die Chancen schlecht stehen.
"Meine Damen und Herren Geschworenen, ich habe eine Überraschung für Sie alle", sagte der Anwalt.
"In einer Minute wird die in diesem Prozess vermutlich tote Person durch diese Tür kommen."
Er drehte sich um und zeigte auf die Tür des Gerichtssaals. Die Geschworenen, etwas verblüfft, sahen alle gebannt auf die Tür. Eine Minute verging, nichts passiert.
Da sagt der Anwalt: "Jetzt haben Sie alle auf den Toten gewartet, richtig? Daher stelle ich fest, dass Sie in diesem Fall einen begründeten Zweifel daran haben, ob wirklich jemand getötet wurde, und bestehe darauf, dass Ihr Urteil nicht schuldig lauten wird."
Die Jury, eindeutig verwirrt, zog sich zurück, um zu beraten....
Nur wenige Minuten später kehrte die Jury zurück und verkündete ein Urteil über schuldig.
"Aber warum?" fragte der Anwalt.
"Sie hatten doch Zweifel. Ich habe gesehen, wie Sie alle auf die Tür starrten!"
Der Sprecher der Jury antwortete: "Oh ja, das hatten wir - aber ihr Mandant nicht."
Vor Kurzem wurde bei mir A.A.A.D.D. diagnostiziert – Age Activated Attention Deficit Disorder, auf Deutsch:
Altersbedingtes Aufmerksamkeitsdefizit.
Und so zeigt es sich:
Ich beschließe, meinen Rasen zu sprengen. Während ich den Gartenschlauch in der Einfahrt aufdrehe, schaue ich zu meinem Auto hinüber und stelle fest, dass es mal gewaschen werden sollte.
Als ich zur Garage laufe, bemerke ich, dass Post auf dem Terrassentisch liegt, die ich zuvor aus dem Postkasten geholt hatte.
Ich beschließe also, zuerst die Post durchzusehen, bevor ich das Auto wasche.
Ich lege die Autoschlüssel auf den Tisch, schmeiße die Reklame in den Mülleimer unter dem Tisch und bemerke, dass der Mülleimer voll ist.
Also lege ich die Reklame wieder auf den Tisch und beschließe, erst einmal den Papiermüll wegzufahren.
Doch dann denke ich mir, , wenn ich den Papiermüll wegfahre, kann ich auch gleich bei der Bank Geld abheben.
Ich schnappe meinen Geldbeutel und bemerke, dass meine Girokonto-Karte fehlt. Mir fällt ein, dass die Karte auf dem Schreibtisch im Büro liegt, also gehe ich zum Schreibtisch im Haus und sehe dort eine Tasse Kaffee herum-
-stehen, die ich ja noch trinken wollte.
Ich schaue gleich nach meiner Bankkarte, aber erst muss ich noch den Kaffee wegstellen, damit ich ihn nicht aus Versehen umkippe.
Der Kaffee wird kalt, und ich beschließe, ihn in der Küche im Topf etwas aufzuwärmen.
Während ich mit dem Kaffee in die Küche laufe, fällt mir die Blumenvase auf dem Esstisch ins Auge - die Blumen brauchen Wasser.
Ich stelle den Kaffee auf den Esstisch und entdecke meine Brille, nach der ich den ganzen Morgen gesucht habe. Ich beschließe, die Brille lieber auf den Schreibtisch ins Büro zu legen, aber erst brauchen die Blumen frisches Wasser.
Ich lege die Brille wieder auf den Esstisch, laufe mit der Vase zum Spülbecken und erblicke plötzlich die TV-Fernbedienung. Jemand hat sie auf dem Esstisch liegen lassen.
Mir wird klar, dass ich, wenn ich später fernsehen möchte, nach der Fernbedienung suchen werde, aber mich nicht daran erinnern werde, dass sie auf dem Esstisch liegt, also entscheide ich, sie wieder ins Wohnzimmer zu bringen, wo sie hingehört, doch zunächst werde ich den Blumen frisches Wasser geben.
Ich fülle frisches Wasser in die Vase, aber leider kleckere ich dabei etwas Wasser auf den Boden.
Also lege ich die Fernbedienung wieder auf den Esstisch, hole Handtücher und wische das Wasser auf.
Dann laufe ich wieder in den Flur und versuche mich zu erinnern, was ich eigentlich vorhatte. Am Ende des Tages: ist das Auto nicht gewaschen habe ich kein Geld abgehoben steht eine kalte Tasse Kaffee auf dem Esstisch haben die Blumen immer noch kein frisches Wasser, ist meine Bankkarte immer noch nicht in meinem Geldbeutel, kann ich die Fernbedienung nicht finden, suche ich wieder meine Brille und kann mich nicht erinnern, wo die Autoschlüssel hin sind.
Als ich dann versuche, herauszufinden, warum ich heute nichts erledigt habe, bin ich erstaunt, denn ich weiß, dass ich heute den ganzen Tag lang verdammt beschäftigt war und jetzt völlig erschöpft bin.
Mir wird klar, dass das ein ernstes Problem ist, und ich versuche gleich, mir Hilfe zu holen, aber erst muss ich noch meine E-Mails checken...
Bitte tut mir einen Gefallen. Leitet diese Nachricht an alle weiter, die ihr kennt, denn ich kann mich nicht erinnern, an wen ich sie überhaupt geschickt habe.
Lacht nicht — auch euch wird dieses Schicksal eines Tages ereilen!
Ein Blinder will beim Schreiner anfangen.
Sagt der Schreiner: "Wie soll das gehen, als Blinden können wir Sie doch nicht gebrauchen!"
Der Blinde: "Stellt mich auf die Probe: Ich erkenne jede Holzart am Geruch."
Okay, die Lehrlinge geben ihm ein Stück Holz, er riecht daran und sagt: "Deutsche Eiche, freistehend, März '94 geschlagen!"
Allgemeine Verblüffung.
Sie geben ihm ein anderes, er riecht daran: "Norwegische Fichte, an einem Fjord gewachsen, Juni '97 geschlagen."
Die Lehrlinge sind baff und wollen den Blinden linken. Sie holen die Sekretärin rein, ziehen sie aus und lassen die Blinden mal wieder schnuppern.
Nach dem ersten Mal kann er sich noch nicht so richtig entschieden, also drehen sie die Sekretärin herum und lassen ihn noch mal riechen.
Schließlich sagt der Blinde: "Naja, ich denke, das war 'ne Klotüre auf einem Fischkutter."