Oma.
Sie ist schon alt aber sehr weise, ihr Leben war wie eine große Reise.
Sie schuftete ihr ganzes Leben, sie liebte es zu "Geben".
Bei Problemen hatte sie immer einen Rat.
sie vollbrachte jeden Tag eine gute Tat.
Die Familie war ihr stets heilig.
sie war nie auf jemanden beleidigt.
Jammern, das kannte sie nicht, helfen wo sie nur konnte, war ihre Pflicht.
Waren ihre Kinder traurig, spendete sie Trost.
mit einem Küsschen auf die Stirn wurden sie liebkost.
Gab es wenig zu essen, verzichtete sie.
Oma zauberte immer etwas, ganz egal wie.
Sie schaffte soviel in ihrem Leben, eine Oma noch zu haben ist ein Segen.
Ich bin so froh, dass es die Oma gibt, noch dazu, wenn sie dich so liebt.
Ich werde meine Oma immer verehren.
ihr keinen Wunsch von den Lippen verwehren.
Denn irgendwann wird sie gehen und ich werde sie nie mehr sehen.
Bis dahin habe ich vor Oma den größten Respekt, denn sie hat in mir sehr viel Gutes erweckt.
Mit diesen Zeilen möchte ich meiner Oma danke sagen und ich hoffe, dich gibt es noch, auch noch nach Jahren.
Wir standen mitten im Stau – seit einer Viertelstunde kein einziges Auto vor oder hinter uns in Bewegung – als plötzlich mein Handy klingelte.
Da wir ohnehin festsaßen, nahm ich ab.
Am anderen Ende meldete sich eine leise, warme Stimme: "Hallo, hier ist Andy."
Er erklärte, dass er ein paar Autos hinter uns stehe und den großen Kopf unseres Hundes Sherman aus dem Fenster hängen gesehen habe. Auf unserem Wagen prangt ein Aufkleber mit Shermans Bild, seinem Namen und unserer Telefonnummer – so hatte er uns gefunden.
Andy erzählte, dass er gerade erst aus einem Pflegeheim entlassen worden war, nach mehreren Rückenoperationen.
Er klang erschöpft, aber vor allem traurig. Wegen seiner gesundheitlichen Probleme hatte er seinen eigenen großen Hund abgeben müssen.
Man hörte ihm an, wie sehr ihn das gebrochen hatte.
Er fragte schüchtern, ob wir uns vielleicht irgendwann treffen könnten – nur um Sherman einmal zu streicheln.
Natürlich sagten wir sofort ja.
Doch als wir wieder im Auto saßen, ließ uns Andys Stimme nicht los.
Also riefen wir ihn zurück und schlugen spontan vor, auf den Parkplatz gleich nebenan zu fahren – Wal-Mart, nur ein paar Meter entfernt – damit er Sherman schon heute "Hallo" sagen könne.
Am Telefon zitterte seine Stimme, als er flüsterte:
"Ja… das würde ich wirklich gerne."
Wenige Minuten später stand er vor uns – langsam, gestützt auf einen Gehstock.
Wir öffneten die Seitentür des Autos und baten ihn, sich zu Sherman zu setzen.
Kaum hatte Andy Platz genommen, kam Sherman heran, legte seinen Kopf sanft auf Andys Bein und drückte sich an ihn.
Andy begann zu weinen – leise, tief, erleichtert.
Er umarmte Sherman, flüsterte ihm etwas ins Fell, und Sherman blieb einfach still sitzen, so als wüsste er genau, was dieser Moment bedeutete.
Tränen liefen auch uns über das Gesicht, als Andy sagte:
"Du bist ein guter Junge, Sherman... ein richtig guter Junge."