Da mir letztens die schlechteste Version von "Touri-glaubt-das- -Schmiedefeuer-ist-nicht-echt-und- -greift-in-die-Esse" dargeboten wurde und hier in der Winterpause kaum was geschrieben wird, dachte ich ich gebe mal ein paar ältere Geschichten vom Amboss zum besten. Kind: hast du das alles selbst gemacht? Ich: (schaue auf die Auslage) ja, alles selbst gemacht. Kind: auch die Kohle? ---- Kind: warum ist das Eisen rot wo der da draufhauen? Vater: wenn ich dir auf den Hintern haue wird das auch rot. ---- Mann: macht ihr auch Damast? Ich: ja, das z.b. ist Feile und Baustahl Mann: dann ist das kein richtiges Damast, Damast besteht immer aus Leopard 2 Panzerrohrstahl. ---- Mann: und was für ein Gas verbrennen sie in der Esse? (Steinkohle-esse) Ich: das ist ein Gasgemisch 21% Sauerstoff, 78% Stickstoff, der Rest sind Edelgas. Mann: Ahh ja genau ein normales Feuer wird ja nicht so heiß... (sein Freund neben ihm hat sich in aller Stille gebogen vor Lachen). ---- Mutter zum Kind: siehst du, wenn das ganz heiß ist kannst du das Eisen biegen wie Knete. Mein Beischläger: ja wie Männern knete. ---- Seniorin: und sie machen das ganze Jahr über diese Weihnachtsmärkte? ---- Frau zu meiner Schmiede-Kollegin: ach das ist ja toll das sie als Frau auch schmieden dürfen. Ich: naja die Esse ist ja fast sowas wie ein Herd! (Das nächste was ich spürte war ein Hammer der mir in den Bauch geworfen wurde.... --- Frau: und willst du sowas mal beruflich machen wenn du groß bist? Ich: ????... (ich bin 35 Jahre und Dipl. Ing.)

Während der Mittagspause bei der Arbeit letzte Woche habe ich 3 Teller Bohnen gegessen. Im Nachhinein war das vielleicht keine gute Idee. Als ich nach der Arbeit nach Hause gekommen bin, begrüßte mich mein Freund schon freudig und sagte: „Liebling, ich habe eine Überraschung für dich!“ Dann hat er mir die Augen verbunden und mich zum Esstisch geführt. Ich habe mich hingesetzt und gerade, als er mir die Augenbinde abnehmen wollte, klingelte das Telefon. Da es ein wichtiger Anruf sein könnte, nahm er mir das Versprechen ab, die Augenbinde ja nicht abzunehmen, bis er zurückkommen würde. Ich versprach es ihm mehrere Male und versicherte ihm, brav sitzen zu bleiben und meine Augenbinde da zu lassen, wo sie war. Zufrieden ging mein Freund los und telefonierte. Die Bohnen, die ich gegessen hatte, grummelten in meinem Bauch und der Druck wurde unerträglich. Während mein Freund im Nebenraum war, ergriff ich die Gelegenheit, verlagerte mein Gewicht auf eine Gesäßbacke und ließ einen fahren. Es gab kein lautes Geräusch, aber es roch, als ob ein LKW mit Gülle ein Stinktier überfahren hätte. Vor einer Mülldeponie! Schnell nahm ich die Serviette von meinem Schoß und begann, angestrengt gegen den Geruch anzuwedeln. Dann verlagerte ich mein Gewicht auf meine andere Gesäßbacke und entließ 3 weitere Todeswinde in die Freiheit. Der Gestank war schlimmer als gekochter Kohl und faule Eier zusammen. Ich spitzte meine Ohren, um rechtzeitig zu hören, wenn er das Telefonat beenden würde. Dann entfleuchte mir eine Atombombe nach der anderen. Es zog sich minutenlang und die Erleichterung war unbeschreiblich. Das „Tschüß“ aus dem anderen Raum signalisierte mir das Ende meiner Freiheit, also wedelte ich den Gestank ein paar mal mit einer Serviette davon, legte sie auf meinen Schoß und faltete meine Hände darüber. Ich fühlte mich unglaublich erleichtert und war ziemlich zufrieden mit mir selbst. Mein Gesicht muss ausgesehen haben, wie die personifizierte Unschuld, als mein Freund zurückkam und sich dafür entschuldigte, dass er so lange gebraucht hatte. Er fragte mich, ob ich meine Augenbinde abgenommen hätte, aber ich versicherte ihm, dass ich sie die ganze Zeit getragen hatte. Zufrieden nahm er mir die Augenbinde ab und 12 Tischgäste saßen um den Tisch herum, ihre Hände auf den Nasen und sagten im Chor: „Alles Gute zum Geburtstag!“

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