Mitten in der Wüste. Kein Schatten. Kein Wasser. Nur zwei Hunde – festgebunden an ein Fahrrad.
Ein Mann, auf seiner Fahrt durch das endlose Nichts, bremst plötzlich.
Etwas in ihm sagt: "Schau hin."
Und dort – zwei Augenpaare, voller Angst und Hoffnung zugleich.
Jemand hatte sie zurückgelassen, mitten in der gnadenlosen Hitze.
Kein Tropfen Wasser, kein Stück Nahrung – nur ein stilles Flehen um Hilfe.
Der Mann löst sie, ruft nach Rettung, bleibt bei ihnen, bis Hilfe kommt.
Und in diesem Moment, irgendwo zwischen Staub und Sonne, geschieht etwas Wundervolles:
Das Leben bekommt eine zweite Chance.
Heute sind die beiden Hunde sicher, satt und geliebt.
Doch ihr Blick erzählt immer noch von jenem Tag –
dem Tag, an dem ein einziger Mensch nicht vorbeiging.
Der Pfarrer beobachtet seinen Messdiener, wie dieser Äpfel aus seinem Garten stiehlt. Ein paar Tage später kommt der Messdiener zur Beichte. Nachdem er fertig ist, fragt der Pfarrer: "Hast du nicht etwas vergessen?" "Nein!", antwortet der Messdiener. Darauf der Pfarrer: "Stiehlst du mir nicht meine Äpfel aus meinem Garten?" "Ich kann dich so schlecht verstehen!", entgegnet der Messdiener. Der Pfarrer wiederholt lauter: "Stiehlst du mir nicht meine Äpfel aus meinem Garten?" "Ich verstehe nichts!", kommt es zurück. Der Pfarrer wird zornig und ruft: "Du stiehlst mir doch meine Äpfel aus meinem Garten!" Darauf der Messdiener: "Also, ich hör wirklich nichts. Ich glaube, wir sollten mal die Plätze tauschen!" Gesagt, getan - sie tauschen die Plätze im Beichtstuhl. Der Messdiener fragt: "Bist du nicht mittwochs immer bei meiner Frau, wenn ich beim Schafkopfen bin?" Darauf der Pfarrer: "Du hast recht, hier hört man wirklich nichts!"