Cocky Bennett war kein gewöhnlicher Kakadu.
Er war ein männlicher Gelbhaubenkakadu, der angeblich im Jahr 1796 geboren wurde und 1916 in Canterbury, New South Wales, starb. Wenn diese Angaben stimmen, wurde er unglaubliche 119 bis 120 Jahre alt – und wäre damit einer der ältesten Papageien, von denen je berichtet wurde.
Doch sein Alter war nicht das Einzige, was ihn berühmt machte.
Er soll 78 Jahre lang mit Captain Ellis auf See gewesen sein. Gemeinsam reisten sie durch die Inselwelt der Südsee, vielleicht sogar noch weiter um die Welt. Während andere Vögel ihr ganzes Leben in einem Käfig oder Garten verbrachten, sah Cocky Bennett Ozeane, fremde Häfen und Orte, die viele Menschen damals nur aus Geschichten kannten.
Nach dem Tod seines Kapitäns kam er später zu Charles Bennett und wurde im Sea Breeze Hotel am Tom Ugly’s Point zu einer kleinen Berühmtheit. Die Menschen kamen nicht nur, um einen alten Kakadu zu sehen, sondern ein lebendes Stück Vergangenheit.
Ein Vogel, der angeblich geboren wurde, als das 18. Jahrhundert noch nicht vorbei war – und starb, als die moderne Welt bereits begonnen hatte.
Man kann sich kaum vorstellen, wie viele Stimmen, Stürme, Schiffe und Menschenschicksale dieser Kakadu in seinem langen Leben gesehen haben könnte.
Kalifornien ist der zweite US-Bundesstaat geworden, der die Zucht von Oktopussen verboten hat, um Meeresökosysteme zu schützen. Kein Tier sollte unter Bedingungen gehalten werden, die seine Intelligenz und Sensibilität ignorieren.
Mit dieser Entscheidung hat Kalifornien klar Position für den Schutz des Ozeans bezogen und einen wichtigen Schritt hin zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Meerestieren gesetzt. Das Gesetz mit dem Namen "Octopus Farming Prohibition Act" ist 2024 von Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnet worden. Es verhindert, dass Oktopus-Aquakultur im Bundesstaat eingeführt wird. Forschende haben wiederholt betont, dass Oktopusse hochintelligent sind und komplexes Verhalten zeigen, was bei industrieller Haltung in engen Becken erhebliche Tierschutzfragen aufwirft. Unterstützer sagen, dass diese Entscheidung zeigt, wie stark Tierschutz inzwischen politische Prozesse beeinflusst. Indem Kalifornien frühzeitig gehandelt hat, ist ein vorsorglicher Ansatz umgesetzt worden, der auf ethischer Verantwortung basiert. Die Entscheidung könnte auch andere Regionen dazu bewegen, ähnliche Schritte zu prüfen, während die Debatte über nachhaltige und humane Ernährungssysteme weitergeht.