Immer wieder bin ich überrascht, wie viele gebildete Menschen die einfachsten physikalischen und ökonomischen Zusammenhänge nicht verstehen, sie ignorieren oder sogar negieren. Zum Beispiel die negativen Folgen, die teure Energie für eine Industrienation hat. Wenn der Energiepreis eines Landes deutlich höher ist als der in anderen produzierenden Ländern, dann steigen die Produktionskosten in diesem Land so an, dass dessen Exportgüter so teuer werden, dass sie global nicht mehr konkurrenzfähig sind. Die Unternehmen dieses Landes haben demnach nur zwei grundsätzliche Alternativen: Entweder sie melden Konkurs an oder sie verlagern ihre Produktionsstätten ins Ausland Beides schwächt das Land und führt zu einer kontinuierlichen Abwärtsspirale. Mit zunehmender Deindustrialisierung sinken die Steuereinnahmen, der Staat hat immer weniger Geld für Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsleistungen übrig, das Land wird ärmer. Intelligente, gut ausgebildete Fachkräfte wandern ab, weil sie im Ausland bessere Perspektiven sehen, was den heimischen Standort noch weiter schwächt. Günstige und verfügbare Energie ist für eine Volkswirtschaft buchstäblich der Treibstoff für jede Art "von Wohlstand, Fortschritt und sozialem Frieden. Deshalb ist die derzeitige Lage so prekär.
Verendet eine Kuh oder ähnliches Vieh außerhalb des Schlachthofes durch Blitzschlag, Sturz, Krankheit oder aus ähnlichem Grund, so obliegt es in Österreich dem Eigentümer, also in der Regel dem Landwirt, für den Abtransport und die Entsorgung des Tierkörpers zu sorgen, um den Gewässerschutz und ein intaktes Landschaftsbild sicherzustellen." In den Vorarlberger Alpen kommen pro Jahr etwa 20 solcher Todesfälle vor. Befindet sich der Kadaver auf einer Alm oder an sonst einer nicht mit einem LKW erreichbaren Stelle, so ist nur ein Abtransport mittels Hubschrauber möglich. Dieser kostete 2001 15.000 österreichische Schilling. Das entspricht 2022 inflationsbereinigt ca. 1.500 Euro. 2! Obwohl zumindest in Vorarlberg 80 Prozent dieser Transportkosten vom Bundesland übernommen wurden, der Landwirt also nur ca. 3.000 Schilling für den Hubschrauber zu bezahlen hatte, war es dort üblich, die Tiere stattdessen durch Sprengung vor Ort zu beseitigen. Dies schlug 2001 lediglich mit 500 Schilling zu Buche. ?! Somit konnte der Landwirt durch die Sprengung ca. 2.500 Schilling (ca. 250 Euro) einsparen. Die Explosion zerriss das Tier in kleinere Stücke, die dann schneller verwesen oder von Aasfressern wie Vögeln und Füchsen beseitigt werden sollten. Die Explosion wurde entweder von Sprengmeistern, was wiederum erhöhte Kosten bedeutete, oder von den Landwirten selbst herbeigeführt.