Ein Hase, ein Fuchs und ein Bär sollen zur Musterung bei der
Bundeswehr.
Keiner von ihnen möchte eingezogen werden, also überlegen Sie, was sie tun können, um ausgemustert zu werden.
Zuerst schauen sie sich den Hasen an. Da sagt der Bär: “ich hab ne Idee. Wir schneiden dir die Ohren ab. Wenn du als Hase ohne ohne Ohren da ankommst, nehmen sie dich auf keinen Fall.“
Also holt der Bär die Riesen
Heckenscheren, schneidet die Ohren ab und der Hase macht sich auf den Weg zur Musterung. Nach einiger Zeit kommt er freude-
-strahlend zurück, denn einen Hasen ohne Ohren konnte man da nicht gebrauchen. Als nächstes ist der Fuchs an der Reihe.
Nach kurzer
Überlegung sagt der Hase:
“Ich hab’s. Dir schneiden wir den Schwanz ab. Ein Fuchs ohne Schwanz wird niemals genommen.“
Der Hase nimmt wieder die Hecken-
-schere, schneiden den Schwanz ab und der Fuchs zieht los. Auch er kommt am Abend überglücklich wieder, denn auch einen Fuchs ohne Schwanz konnten sie nicht gebrauchen. Zuletzt ist der Bär an der Reihe.
Angestrengt denken die Freude nach, da hat der Fuchs die Idee: “Pass auf, Bär. Wir hauen dir die Zähne raus. Was sollen die mit nem Bären ohne Zähne anfangen?“
Also nimmt der Fuchs das riesige Kantholz, holt aus und haut dem Bären voll in die Fresse. Der kann kaum noch sprechen und macht sich auf den Weg. Als er am Abend wieder kommt, warten die Freunde schon aufgeregt und fragen: “und, was haben sie gesagt?“
Der Bär antwortet ganz deprimiert: “Die ham gefagt, if bim fu dick!“
Es ist ein trüber Tag in einer kleinen Stadt in einem tief betroffenen Land, es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump.
Da fährt ein deutsches Touristenpaar (A. und G.) durch die Stadt und hält bei einem kleinen Hotel.
Der Herr sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen.
Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel und dann gehts los:
Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geld-
-schein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine Schulden
Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt
den Bauern.
Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim
Genossenschaftslager..
Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.
Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prosti-
-tuierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.
Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmer-
-rechnung mit den 100 Euro.
Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt.
Niemand produzierte etwas.
Niemand verdiente etwas.
Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimi-
-smus in die Zukunft.
So einfach funktioniert das EU Rettungspaket.
Manfred ist umgezogen.
Endlich hat er eine eigene Wohnung. Und nicht nur das. Er hat sogar ein Eigenheim. Deshalb beschließt er, eine Party zu feiern.
Er hat alle seine Freunde eingeladen, und der Alkohol fließt reichlich. So kommt es, dass niemand auf seinen Schäferhund aufpasst. Dieser taucht dann mitten in der Feier auf, und hat ein totes Kanin-
-chen im Maul.
Manfred erkennt sofort, dass es das Kaninchen des Nachbarn ist, welches er eine Woche zuvor noch gesehen hatte. Es ist total dreckverschmiert.
Da auf den ersten Blick keine Verletzungen zu erkennen sind, beschließt Manfred, das tote Tier zu waschen, und wieder in seinen Stall zu setzen.
Schließlich will er ja keinen Ärger mit dem Nachbarn haben. Dieser soll dann glauben, dass Tier wäre eines natürlichen Todes gestorben. Gesagt, getan.
Am nächsten Abend kommt der Nachbarsjunge, Manfred besuchen. Manfred merkt sofort, dass er total bleich ist. Als er ihn nach dem Grund fragt, antwortet dieser: „Ich schwöre dir, ich gucke nie wieder Zombiefilme. Vorgestern ist mein Kaninchen gestorben. Es ist fast 12 Jahre alt geworden. Ich habe ihn bei mir im Garten vergraben, und was meinst du wohl, wer heute Morgen im Kaninch-
-enstall gesessen hat...?“