Neu im Sortiment.
(weil Sie gefragt haben) -
Katzenfutter (für die Katzen im Viertel, nicht für Sie) -
Kondome (ja, hinter der Theke, ja, Sie müssen fragen, nein, ich urteile nicht) -
Tampons (Gang 2, wo vorher die Chips waren, die Chips sind jetzt bei den Getränken) -
Staubsaugerbeutel Typ M (NUR für Miele, hören Sie auf nach anderen zu fragen) -
NICHT im Sortiment (hören Sie auf zu fragen): -
- Drogen (was denken Sie wer ich bin)
- Benzin in Flaschen (NEIN)
- "Dieses Ding von Amazon" (ich bin nicht Amazon, ich weiß nicht was Sie meinen)
- Gute Laune (hab ich nicht, verkauf ich nicht)
- Bei Wünschen: Zettel in die Box. Ich lese sie. Manchmal. Wenn die Box voll ist.
Bei einer ganz normalen Streifenfahrt in São Paulo fiel mehreren Polizisten ein junger Mann auf, der nur mit großer Mühe auf seinem Fahrrad vorankam. Sie hielten ihn an, um ihn zu kontrollieren, und erfuhren dabei, dass das Rad ihm gar nicht gehörte.
Er hatte es sich von einem Freund geliehen, um Lieferungen auszufahren und so irgendwie seine Familie über Wasser zu halten, weil weder er noch seine Frau Arbeit hatten.
Was die Beamten besonders berührte: Der junge Mann jammerte nicht, stellte keine Forderungen und bat um nichts. Er versuchte einfach nur, mit Würde seinen Weg zu gehen und ehrlich Geld zu verdienen.
Seine Situation ließ die Polizisten nicht los. Gemeinsam mit Menschen aus der Umgebung organisierten sie kurzerhand eine Spendenaktion, um ihm zu helfen.
Schon nach kurzer Zeit kam genug Geld zusammen, um ihm ein neues Fahrrad zu kaufen. Als sie es ihm übergaben, war er völlig überwältigt. Er konnte kaum sprechen, brach in Tränen aus und hielt das Fahrrad fest an sich, als hätte man ihm etwas Unglaubliches geschenkt.
Für andere war es vielleicht nur ein Fahrrad.
Für ihn war es Hoffnung.
Ein Zeichen, dass er nicht übersehen wird.
Und das Gefühl, dass es doch noch Menschen gibt, die an ihn glauben.