Ein Mann wurde, nachdem er 3 Jahre lang als verschollen galt, von einer einsamen Insel gerettet. Sein bester Freund empfängt ihn, glücklich ihn wiederzusehen, und fragt erstmal, wie es auf der Insel denn so war.
"Anstrengend!" antwortet der ehemals Verschollene.
"Ich war zusammen mit 6 Frauen gestrandet und war auf dieser großen aber einsamen Insel der einzige Mann. Die Frauen waren nun aber eifersüchtig aufeinander und um sich nicht ständig zu sehen, bauten sie ihre Hütten auf verschiedenen Teilen der Insel..."
"Ja und weiter",sagte der Freund ungeduldig.
"Ich mußte nun jeden Tag zu einer anderen Hütte wandern. Mann, war das anstrengend...
Aber Sonntags hatte ich frei, stieg auf den höchsten Berg der Insel und hielt nach Rettung Ausschau.
Dann eines Tages sah ich auch tatsächlich ein kleines Boot auf die Insel zukommen, und drinnen saß ein Mann. Ich war vielleicht
glücklich...die halbe Woche frei!!!
Ich lief also zum Strand, um den Neuan-
-kömmling zu begrüßen, er steigt aus und sagt: "Hallo, ich bin Dieter..."
"Ja...", sagt der Freund ungeduldig "und was war dann?"
"Dann war mein freier Sonntag auch noch weg...!"
Wir beschweren uns ja immer über die Jugend und ihre Aussprache.
Aber vielleicht ist das, was da gesprochen wird, gar keine niedere Sprache - sondern eine höher entwickelte.
Eine, die aus Gründen der besseren Verständlichkeit in allzu lauten Umgebun-
-gen (Bus, Tankstelle, Schulhof) ihre Interpunktion mitpricht.
"Digger" wäre ein Komma, "Alder" ein Punkt ("Diggeralder" folglich ein Semikolon) und "deine Mudder" stünde für das Ausrufezeichen.
Irgendwann werden vielleicht Bücher in dieser Sprache erscheinen, Neuauflagen von Klassikern, inklusive "Es irrt der Mensch Digger solange er strebt Alder" (Goethe), "Gott würfelt nicht deine Mudder" (Einstein), "Sein oder nicht sein Digger das ist hier die Frage Alder" (Shakespeare) und natürlich "Geben Sie Gedankenfreiheit Digger Sire deine Mudder" (Schiller).
Krasse Vorstellung :)