Ich bin im Fressnapf und kaufe
Hundefutter. Während ich an der
Kasse in der Schlange stehe, fragt mich die Frau hinter mir, ob ich einen Hund hätte.WARUM SONST würde ich wohl Hundefutter kaufen, ODER? Spontan sage ich ihr nein, ich wollte wieder mit der Pedigree-Diät anfan-
-gen, obwohl ich das wohl nicht
sollte, denn letztes Mal wäre ich im
Krankenhaus wieder aufgewacht.
Aber ich hätte 50 Pfund verloren, bevor ich auf der Intensivstation
wieder zu mir kam, mit Schläuchen in alle Körperöffnungen und intraven-
-ösen Zugängen in beiden Armen. Ich sagte ihr, dass es die absolut perfekte Diät sei, alles, was man
machen müsse sei sich die Taschen mit den Futterklümpchen vollzustop-
-fen, und jedes mal ein oder zwei zu essen, wenn man hungrig werde.
Das Futter enthalte alle notwendigen Nährstoffe, also funktioniere alles und ich wolle es wieder versuchen. (Ich muss hier erwähnen, dass
mittlerweile jeder in der Schlange absolut gefesselt war von meiner Geschichte) Entsetzt fragte sie mich, ob ich auf der Intensivstation gelandet sei, weil ich mich mit dem Futter
vergiftet hätte. Ich sagte nein, ich hätte das Bedürfnis gehabt, einem Pudel am Hintern zu schnüffeln, wäre vom Bürgersteig gelaufen und von einem Auto angefahren worden.
Der Typ hinter der Frau lachte
inzwischen so heftig, dass er fast einen Herzanfall bekam.
Leute, überlegt Euch gut, was Ihr mich fragt und macht Euch auf die Antwort gefasst, ich hab jede Menge Zeit mir den größten Mist auszu-
-denken.
Ein Neuzugang in der Irrenanstalt, beide Hände verbunden wird gefragt:
"Wie kam es denn eigentlich dazu, dass Sie wahnsinnig geworden sind? Erzählen Sie doch mal von Anfang an."
"Ich lag gerade bei meiner Freundin im Bett, da kam ihr Mann unverhofft nach Hause. Ich bin splitternackt raus auf den Balkon und habe mich an die Regenrinne gehängt."
"Nun das ist vielleicht ein Grund sich zu schämen, aber wahnsinnig wird man sicher nicht davon."
"Nein hören Sie weiter. Nachdem ich so fünf Minuten hänge, entdeckt der Mann auch schon meine Finger. Er holt einen Hammer und fängt an, wie wild auf meinen Fingernägeln rumzuschlagen."
"Oh, jetzt wird mir einiges klar. In dem Moment müssen sie wahnsinnig geworden sein."
"Nein hören Sie weiter. Nachdem er meine Nägel grün und blau gesch-
-lagen hatte, ging er weg und kam mit einer Kneifzange wieder, mit der er anfing, einen Fingernagel nach dem anderen auszureißen."
"Ah, verstehe, dabei wäre ich auch an den Rand des Wahnsinns
getreten."
"Nein, nein hören Sie doch erst einmal weiter. Nachdem er die Fingernägel ausgerissen hatte, verschwand er kurz, um einen Moment später mit einer Drahtbürste wieder zu kommen, mit der er dann auf meinen bloßen Fingerkuppen rumgeschrubbt hat."
"Und da sind Sie wahnsinnig
geworden, ja?"
"Nein da...."
"Ja wann denn dann, zum Kuckuck?"
Als ich gemerkt habe, dass ich bloß einen Meter über dem Boden hing!"
Mitten auf einer wunderschönen
Wiese steht eine Kuhweide, die in zwei Hälften unterteilt ist. Auf der einen stehen die ganzen Kühe, auf der anderen der stolze, hübsche, unwiederstehliche Bulle Hanniball.
Die Kühe rufen Hanniball ununterbro-
-chen, er soll doch zu ihnen über den Zaun springen, aber Hanniball hört nicht auf sie.
Und die Kühe rufen wieder:
Hanniball komm doch rüber,
Hanniball, Hanniball...
Doch so langsam denkt sich
Hanniball, na ja könnte ja ganz
amüsant sein, aber ach nein.
Aber die Kühe geben nicht auf:
Hanniball, Hanniball, Hanniball...!!!
Und Hanniball denkt sich:
Ich würde ja gern aber der Zaun ist mir zu hoch!:-(
Die Kühe lassen nicht locker:
Hanniball, Hanniball, Hanniball, los spring doch über den kleinen Zaun!
Hanniball denkt sich gut jetzt ist mir alles egal. Er geht in die hinterste Ecke seiner Weide, nimmt Anlauf, gibt alles, setzt an, springt und er hat's geschafft und landet auf der anderen Seite.
Die Kühe sind alles außer sich und jubeln und kreischen, doch Hanniball sagt ganz cool, hey Mädels ihr könnt Hanni zu mir sagen die Bälle hängen am Zaun!