Es war einmal ein kleiner Bub, der schnell wütend wurde und dann ausrastete. Da gab ihm sein Vater einen Hammer und eine große Packung voller Nägel: „Jedes Mal, wenn du wieder wütend wirst und ausrastet, gehst du zu diesem Zaun und schlägst einen Nagel hinein.“ Der Junge war damit einverstanden, auch wenn er den Sinn dahinter nicht verstand. Am nächsten Tag hämmerte der Bub bereits 30 Nägel in den Zaun. Die Tage vergingen und mit jedem Tag wurden es weniger Nägel, die der Junge in den Zaun schlug. Ihm wurde bewusst, dass es einfacher war, Nägel in den Zaun zu hämmern als auszurasten. Eines Tages war es schließlich so weit, dass er überhaupt nicht mehr ausrastete. Ganz stolz teilte er das seinem Vater mit. Der Vater nahm ihn bei der Hand und ging mit ihm zum Zaun: „Von nun an machen wir es so: Für jeden Tag, den du nicht ausrastet, darfst du einen Nagel wieder aus dem Zaun ziehen.“ Der Bub war wieder einverstanden. Wieder vergingen mehrere Tage, bis der Junge zu seinem Vater lief und ihm mitteilte, dass nun keine Nägel mehr im Zaun sind. Der Sohn freute sich sehr. Gemeinsam gingen sie zum Zaun. Der Vater sagte zu ihm: „Ich bin sehr stolz auf dich. Das hast du toll gemacht. Aber schau dir die vielen Löcher im Zaun an, die die Nägel hinterlassen haben. Der Zaun ist nicht mehr der, der er einmal war.“ Der Junge stimmte seinem Vater zu. Der Vater fuhr fort: „Denk daran, wenn du das nächste Mal wütend etwas zu anderen Menschen sagst. Deine Worte könnten Narben hinterlassen, so wie diese Nägel Spuren im Zaun hinterlassen haben. Auch wenn du dich entschuldigst, die Narben bleiben.“ Eine schöne Geschichte, wie ich finde. Sie verdeutlicht auch recht gut, dass begangene Verletzungen, Beleidigungen,… immer Spuren hinterlassen – und das sollte man stets im Hinterkopf behalten.

Irgendwie macht es mir Spaß, Menschen aus dem Konzept zu bringen. Wie wieder mal neulich in meiner Lieblingsmetzgerei. Hinter mir eine Schlange, vor mir eine dieser netten Fleischereifachverkäuferinnen "Einmal von dem Schwarzwälder Schinken" "100 Gramm?" "Ja" "Darf es etwas mehr sein?" "Ja klar" (Typisch, SO kann man auch Kohle machen) "Darf es sonst noch was sein?" Ich finde die klassische Bestellerei öde. Also denke ich, ich bin mal flexibel: "Ja, bitte noch 113 Gramm Aufschnitt" Totenstille in der Metzgerei. Die Fleischfachkraft starrt mich an, als hätte ich gesagt, sie legt beim Wiegen jedes Mal ihre Brüste mit auf die Waage. Sie versucht es mit dem "ich habe mich verhört" Trick: "100 Gramm Aufschnitt?" Aber nicht mit mir! "Nein, 113 Gramm" - "113 Gramm?" "So ist es!" 100 Gramm kann sie schätzen, hat sie ja den ganzen Tag. Aber 113 Gramm, das ist eine Herausforderung - zumal, wenn der Laden voll wie ein Kölner im Karneval ist. Die Digitalanzeige blättert sich auf 118 Gramm. "Darf es ein bisschen mehr sein?" "Nein, genau 113 Gramm, bitte!" Sie atmet schwer. Hinter mir immer noch Totenstille. In Zeitlupe schneidet sie ein Wurststückchen ab und legt den Aufschnitt auf die Waage. 114 Gramm. Sie will die Wurst gerade einpacken. "Nein" sage ich "Ich möchte bitte genau 113 Gramm." Ich drehe mich zu den Wartenden um. "Ärztliche Empfehlung" lächle ich. Es nutzt nichts. Einer ballt die Fäuste. Aber jetzt gibt es kein Zurück mehr. Meine bislang freundliche Bedienung knirscht mit den Zähnen, schneidet noch ein Stückchen von EINEM Wurstscheibchen ab, lässt erneut die Waage entscheiden. Wie in Zeitlupe erscheinen die Zahlen und bleiben bei genau 113 Gramm stehen. Hinter mir atmen die Menschen und auch meine Fleischereifachverkäuferin auf. Geschafft. Das A****loch ist befriedigt. "JETZT dürfen Sie einpacken" erkläre ich generös, im Bewusstsein, sie besiegt zu haben. Ich zahle an der Kasse und noch währenddessen frage ich die Besiegte freundlich: "Was machen Sie eigentlich mit den abgeschnittenen Rest?" "Die werfe ich weg, wieso?" "Och", sage ich verbindlich, "bevor Sie die wegschmeißen, können Sie sie ja auch mir geben..." Im Krankenhaus hat man mir später erzählt, sie hätten drei Stunden gebraucht, um mir die Kalbshaxe aus den Rippen zu operieren.

Eines Tages sieht ein Mann eine alte Dame hilflos am Straßenrand, doch auch im dämmerigen Licht der hereinbrechenden Nacht sieht er, dass sie Hilfe braucht. Also hält er vor ihrem Mercedes und steigt aus. Der Motor seines eigenen, in die Jahre gekommenen Wagens knattert immer noch, als er die Dame erreicht. Selbst mit seinem Lächeln auf den Lippen hat die Frau sichtbar Angst. In über einer Stunde hat niemand angehalten, um ihr zu helfen. Will er ihr wehtun? Er sieht nicht vertrauenswürdig aus, er wirkt ärmlich und hungrig. Er kann ihre Angst sehen, wie sie da draußen in der Kälte steht. Er weiß genau, was sie fühlt. Es war dieser Schauer, den nur die Angst verbreiten kann. Er sagt: „Ich bin hier um Ihnen zu helfen. Warum warten Sie nicht im Auto, wo es warm ist? Mein Name ist übrigens Bryan Anderson.“ Sie hat nur einen platten Reifen, aber für eine alte Frau ist das schlimm genug. Bryan krabbelt unter das Auto, um einen Platz für die Winde zu suchen. Schon bald kann der Reifen gewechselt werden, doch dabei wird er dreckig und seine Hände schmerzen. Als er die Radmuttern festzieht, rollt die Frau das Fenster runter und fängt an mit ihm zu reden. Sie erzählt, woher sie kommt und dass sie nur auf Durchreise ist. Für seine Hilfe kann sie ihm gar nicht genug danken. Bryan lächelt und schließt ihren Kofferraum. Die Frau fragt, wie viel sie ihm schuldet. Jede Summe wäre ihr recht gewesen, denn sie malte sich die ganze Zeit all die grausamen Dinge aus, die hätten geschehen können, hätte er nicht angehalten. Bryan denkt kein 2. Mal darüber nach sich bezahlen zu lassen. Für ihn war das keine Arbeit. Er wollte einfach nur helfen. Nach diesem Grundsatz lebt er schon sein Leben lang und ihm fiel niemals ein anders zu leben. Zur alten Frau meint er, wenn sie es ihm wirklich zurückzahlen will, soll sie das nächste Mal jemandem helfen, der Hilfe braucht. Dann sagt er noch: „Und denken Sie dabei an mich.“ Er wartet bis sie den Wagen startet und losfährt. Es ist ein kalter und trauriger Tag, doch er fühlt sich gut an, als sie in der Abenddämmerung verschwindet. Einige Kilometer weiter sieht die alte Frau ein kleines Restaurant. Sie geht zum Essen hinein und will sich vor dem Rest der Heimfahrt ausruhen. Das Restaurant sieht armselig aus. Draußen stehen 2 alte Zapfsäulen. Alles sieht ziemlich ungemütlich aus. Dann kommt die Bedienung und bringt ihr ein sauberes Handtuch, um ihr nasses Haar zu trocknen. Sie hat ein liebenswertes Lächeln um die Lippen, eines das nicht verschwindet, obwohl sie schon den ganzen Tag auf den Beinen ist. Dann sieht die Frau, dass die Bedienung ist hochschwanger ist. Doch die große Belastung und der Schmerz können nichts an ihrer Einstellung ändern. Die Frau fragte sich, wie jemand, der so wenig hat, einem Fremden so viel geben kann. Dann erinnert sie sich an Bryan. Nach dem Essen zahlt die Frau mit einem 100 Dollar Schein. Die Bedienung geht schnell weg, um das Wechselgeld zu holen, aber die alte Frau geht direkt zur Tür. Als die Kellnerin zurück ist, wundert sie sich, wo die Frau hin ist. Dann sieht sie, dass auf der Serviette etwas steht. Mit Tränen in den Augen liest sie, was die Frau schrieb: Du schuldest mir gar nichts. Auch mir half jemand, so wie ich jetzt dir helfe. Wenn du mir wirklich etwas zurückgeben willst, dann lass diese Kette der Liebe nicht bei dir enden. Unter der Serviette lagen 4 weitere 100 Dollar-Scheine. Es gab noch Tische zu putzen, Geschirr zu waschen und Kunden zu bedienen, doch die Kellnerin tat es wie jeden Tag. Als sie am Abend nach Hause kommt und ins Bett geht, denkt sie an das Geld und die Worte der Frau. Wie konnte die Frau nur wissen, dass sie und ihr Mann das Geld so dringend brauchten? Mit dem Baby, das nächsten Monat kommt, würde es schwer werden. Sie wusste, wie viele Sorgen sich ihr Mann machte und als sie neben ihm liegt, gibt sie ihm einen zarten Kuss und flüstert sanft: „Alles wird gut werden. Ich liebe dich, Bryan Anderson.“ Es gibt ein altes Sprichwort, das sagt: „Man erntet was man sät..“ Teile diese Geschichte mit deinen Freunden und setze die Kette fort.

IIch hatte heute um 9:30 Uhr meinen jährlichen Untersuchungstermin beim Frauenarzt. Eine Stunde vorher klingelte das Telefon und die Sprechstundenhilfe fragte, ob ich auch eine halbe Stunde früher kommen könnte. Dummerweise habe ich ja gesagt. Als schließlich alle aus dem Haus waren - mein Mann brachte die Kleine zum Kindergarten - war es schon um 9 und ich musste mich noch fertig machen und zum Arzt fahren. Allein die Fahrt dauert schon 20 Minuten, dazu noch die Parkplatzsuche... kurzum, zum Frischmachen blieb wenig Zeit. Und das gerade vor einem Frauenarzt- besuch, wo man sich ja normalerweise besonders Mühe geben will. Ich rannte also ins Bad, griff zum nächst-besten Waschlappen und machte mich frisch, vor allem im „Untersuchungsbereich". Den Waschlappen schnell in den Wäsche-korb geworfen, rein ins Auto und los. Ich kam auf die Minute pünktlich an und wurde direkt hineingebeten. Puh. Dann folgte die übliche Prozedur -freimachen, auf den Stuhl setzen und sich vorstellen, dass man irgendwo Hunderte Kilometer entfernt wäre (voll bekleidet, versteht sich). Zu meiner Überraschung sagte der Doktor: „Na, wir haben uns heut aber extra fein gemacht, was?" Ich habe nicht geantwortet, versuchte nur, nicht rot zu werden. Nach der Untersuchung war ich erleichtert und der Tag konnte normal weitergehen. Irgendwann holte ich meine Tochter ab und sie ging ins Bad. Von dort hörte ich sie rufen: „Mama, wo ist denn mein Wasch-lappen?" Ich sagte, sie soll sich doch einfach einen neuen nehmen. Dann antwortete sie: „Nein, ich will den vom Waschbecken. Da hab ich meine Glitzersternchen drin versteckt." Ich gehe nie wieder zu diesem Arzt. Niemals!

Ich habe ne Diät gemacht.... War nicht schön.... Aber damit es für irgendwas gut ist, habe ich es aufgeschrieben 7:00 Uhr - Mache mir Frühstück. Während die Fritteuse heiß wird fällt mir ein... Ich mach Diät. Stelle die Fritteuse ab und esse eine Banane. Im Internet steht schwarzer Kaffee hat pro Tasse nur 1 Kalorie, super! 7:30 Uhr - Habe 22 Tassen Kaffee getrunken und bin nun sicher, ich kann Tote Menschen sehen. Koffein ist Teufelszeug, ich esse noch eine Banane. 8:00 Uhr - Erscheine im Büro. 8:15 Uhr - Thorsten aus der Buchhaltung fragt warum mein Hemd voller Remoulade ist? Ich erkläre ihm das Banane pur nicht schmeckt. Bestätige das ich eine Diät mache.... Thorsten sagt ich muss viel trinken. 8:17 Uhr - schicke den Praktikanten los Um 4 Kisten Wasser zu kaufen, brauche für 5 Flaschen 9 min. Thorsten erscheint erneut und überreicht mir einen Briefbeschwerer, als Motivation sagt er... Es ist ein im Acrylblock eingegossenes Ferrero Küsschen! Ich trinke noch etwas Wasser. Die Toten Menschen verschwinden nach und nach. 8:45 Uhr - Ich muss Pipi! 9:00 Uhr - Ich muss Pipi! 9:05 Uhr - Ich muss Pipi! 9:07 Uhr - Ich muss Pipi! 9:12 Uhr - Thorsten kommt mit den Quartalszahlen. Ich werfe einen kurzen Blick darauf, nicke entschlossen und muss dann Pipi! 9:30 Uhr - Frühstückspause: werfe einen langen Blick auf meine mobile Fritteuse in der Schreibtischschublade.... lache dann grimmig. Nach 25 Minuten grimmigen Lachens erscheint ein Kollege und fragt warum ich weine?! Ich will aus der Haut fahren, habe einen unaufschiebbaren Termin... Ich muss Pipi! 10:00 Uhr - Zeit für einen Snack. Geht ein Schokoriegel?! Nein, natürlich nicht. Ich esse noch eine Banane. Thorsten erscheint erneut und erinnert mich an das Meeting um 11:00 Uhr. Ich esse noch eine Banane! Thorsten meint ich pack das schon... ICH ESSE NOCH EINE BANANE! Thorsten sagt ich soll Stark sein, gesunder Geist, gesunder Körper und so... Ich nicke... Und esse noch eine Banane. Thorsten sieht mir zu, ich sehe ihm beim zusehen zu und esse noch eine Banane. 10:30 Uhr - Sitze auf der Toilette und habe entsetzliche Verstopfung. Pipi geht aber ausgezeichnet! 10:55 Uhr - Verlege das Meeting auf die Toilette. 11:00 Uhr - Meeting beginnt pünktlich. Soweit ich das hinter der Klotür hören kann sind alle da. Bei Tagesordnung Punkt 3 löst sich die Verstopfung wie von Zauberhand. Übertöne die Geräuschkulisse durch einen lautstarken Vortrag. Klo sieht aus wie nach einem Terror Anschlag. 11:40 Uhr - Surfe im Netz, unser Firmenklo ist bereits auf YouTube 12:00 Uhr - Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. "Was für eine Scheiße" 13:00 Uhr - "Ich muss was essen!"... Der Betriebsrat meint die Mitarbeiter Toilette muss vielleicht abgerissen werden, Bananen scheiden also aus! 14:45 Uhr - Betrachte den Briefbeschwerer aus Acryl mit dem Ferrero Küsschen im Kern. "so ein alberner Dreck, wen soll das motivieren?" Rieche am Tischkalender. Stinkt blöd, immerhin ist der Tag zur Hälfte rum. 15:00 Uhr - Ich fühle mich nicht gut. 16:00 Uhr - Der Assistenzarzt meint die Narkose nach gar nichts schmeckt, ich jetzt aber trotzdem die Maske aufsetzen und einatmen müsse. Ich frage ob ich es bis 17:00 Uhr zurück ins Büro schaffe?! Er äußert milde bedenken da zuerst die Bauchdecke geöffnet und der Acrylblock entfernt werden muss. Am nächsten morgen, 7:00 Uhr - Visite: der Chefarzt meint der Acrylblock wäre völlig unkompliziert zu entfernen gewesen aber der Tischkalender hätte sich ziemlich verkeilt. Werde noch 3 Wochen hier bleiben müssen. Schonkost... Verliere in 3 Wochen 23 Kilo. 21 Januar- Bin zuhause, schlank wie ein Reh.

- "Hey, Hirn." - " Ja?" - "Ich sollte schlafen." - "Und?" - "Na mach mal." - "Weisst du noch, wie du deiner Lehrerin in der 2. Klasse mal Mama gesagt hast?" - "FICK DICH! Das ist über 25 Jahre her?!" - "Trotzdem. Peinlich, nicht?" - "Ja, extrem! Bist ne grosse Hilfe, danke!" - "Keine Ursache! - Steuererklärung!" - "Was?" - "Steuererklärung." - "Was ist damit?" - "Noch nicht eingereicht." - "Ja, vielen Dank! Ich weiss!" - "Könnte Probleme geben." - "Gehts noch? Ich frag dich, ob ich schlafen kann und du bringst so ne Scheisse??" - "Sorry! Hey, dich stichts in der Herzregion." - "Ja, ein wenig. Irgendwas halt. Gibts manchmal. Warum?" - "Aidskrebs!" - "GEHTS NOCH?!" - "Google mal." - "Stirb!!!!!" - "Haha okay. Du hast morgen übrigens wichtige Termine. Und es ist schon drei Uhr früh!" - "JA, ARSCHLOCH! ICH WEISS!" - "Sorry, ich tu hier nur meine Arbeit! Was machst du eigentlich mit deinem Leben?" - "Weiss nicht. Leben?" - "Ja, eben. Bist du zufrieden, so im Grossen und Ganzen?" - "Alter, was ist dein Problem?" - "Nix...... Man darf ja mal fragen. Hey, die Heizung ist mega laut, nicht? Sie macht so: WUUUUUUUUUUUU" - "Ich höre es selber, danke!" - "Und die Küchenuhr..... Tick.... Tack.. Motherfucking tick..... Motherfucking tack....." - "FRESSE, du elendes Oberarschloch!" - "Haha! Hirn sein ist sooooo geil! Nein, Spass bei Seite! Jetzt hast du es dir langsam verdient! Echt, hast du! Jetzt fühlst du dich schön warm und wohlig." - "Danke, wurde auch langsam Zeit." - "Wär doof, wenn du jetzt auf Toilette müsstest, was?"

Ads