+++ 23:18 Finnische Zeitung umgeht russische Zensur mit Counter-Strike +++
Eine finnische Zeitung versteckt Informationen und Berichte zum Krieg in der Ukraine in dem weltweit beliebten Online-Spiel Counter-Strike. So habe sie einen Weg gefunden, die Medienzensur in Russland zu umgehen, meldet die Zeitung "Helsingin Sanomat". Bei Counter-Strike können Spieler benutzerdefinierte Karten erstellen, die jeder herunterladen und verwenden kann. "Also bauten wir eine slawische Stadt namens Wojna, was auf russisch Krieg bedeutet", erklärt Antero Mukka, der Chefredaktuer der Zeitung. Im Untergeschoss eines der Gebäude der Stadt versteckten die Techniker von "Helsingin Sanomat" einen Raum, in dem Spieler Berichte in russischer Sprache finden können, die von den Kriegskorrespondenten der Zeitung in der Ukraine erstellt wurden. Die Wände des digitalen Raums bedeckten sie mit Artikeln und Fotos, die Ereignisse wie die Massaker in den ukrainischen Städten Butscha und Irpin dokumentieren. Es handle sich um "Informationen, die im Propaganda-Apparat des russischen Staates nicht verfügbar sind", sagte Mukka.
Der Landwirtschaftsminister Özdemir besucht einen Bauernhof und wird vom Bauer durch den Stall geführt. Der Bauer zeigt ihm die Tiere und nennt jeweils den Namen des Tieres. "Das hier ist der Ochse Cem, die Kuh heißt Annalena, der Bulle Robert, die alte Kuh heißt Claudia, das Kälbchen, von dem man noch nicht weiß, welches Geschlecht es hat, heißt Tessa, die Kuh Kathrin, die trächtige Kuh heißt Ricarda, der Bulle mit dem roten Gesicht ist der Anton."
"Aber das sind ja alles Vornamen der Grünen" entrüstet sich Özdemir. Darauf der Bauer "ja das stimmt, so fällt mir das Schlachten leichter."