Letztens habe ich mich mal wieder mit meinen Freundinnen getroffen. Ich versprach meinem Mann, dass ich um Punkt 24 Uhr wieder zu Hause sein würde. Aber wie das so ist, zwischen Cocktails, Tanz und Flirt vergaß ich die Zeit.
Und ich kam erst um 3 Uhr morgens zu Hause an . . . und das komplett betrunken! Als ich zur Tür hereinkam, fing gerade der Kuckuck in der Kuckucksuhr an, dreimal "Kuckuck" zu rufen.
Erschrocken stellte ich fest, dass der Kuckuck meinen Mann aufwecken könnte, und so fing ich an, neunmal "Kuckuck" zu rufen. Zufrieden und stolz, in meinem Zustand noch einen so guten Einfall gehabt zu haben, begab ich mich ins Schlafzimmer. Ich legte mich ins Bett und war beruhigt dank meines schlauen Einfalls.
Am nächsten Morgen beim Frühstück fragte mich mein Mann, wann ich denn letzte Nacht zu Hause angekommen sei. Ich sagte: "Um Mitternacht, wie ich es dir versprochen hatte!"
Er sagte nichts weiter und wirkte auch nicht weiter misstrauisch.
"Ja", dachte ich mir, "gerettet! Er hegt keine Zweifel an meiner Aussage!"
Aber dann sagte er plötzlich: "Ach übrigens, ich denke, mit der Kuckucksuhr stimmt etwas nicht!"
Zitternd fragte ich: "Ach so? Warum denn, mein Schatz?"
Und er antwortete: "Nun ja, gestern Nacht rief der Kuckuck dreimal 'Kuckuck', dann – ich kann es mir gar nicht erklären - schrie er auf einmal 'Scheiße!' und dann rief er noch viermal 'Kuckuck'. Dann übergab er sich im Flur, rief weitere dreimal 'Kuckuck', lachte sich kaputt, rief erneut 'Kuckuck', rannte die Treppe hinauf, trat dabei der Katze auf den Schwanz, stolperte über den Couchtisch, der unter dem Gewicht zerbrach, legte sich schließlich an meiner Seite ins Bett, und - begleitet von einem Furz - stöhnte er ein letztes 'Kuckuck', dann war Ruhe. Kannst ja mal beim Uhrmacher nachfragen, ob das noch zu reparieren ist!"
Ein älterer Mann in Mannheim ruft seinen erwachsenen Sohn in Hamburg an und sagt am Telefon:
"Ich hasse es, dir deinen Tag zu verderben, aber ich muss dir mitteilen, dass deine Mutter und ich dabei sind, uns scheiden zu lassen. Fünfundvierzig Jahre Elend sind einfach genug!"
"Vater, was redest du denn da", schreit der Sohn entsetzt in den Hörer.
"Wir halten gegenseitig unseren Anblick nicht mehr aus", sagt der alte Mann.
"Wir sind einander überdrüssig und es macht mich krank auch nur darüber zu erzählen. Also rufe deine Schwester in Frankfurt an und sag du es ihr", und er hängt auf.
Voller Bestürzung ruft der Sohn seine Schwester an, die bei der Nachricht explodiert: "Was um alles in der Welt, glauben sie denn? Sie wollen sich scheiden lassen? Warte, ich regle das!"
Augenblicklich ruft sie in Mannheim an und schreit den alten Vater an: "Ihr lasst euch NICHT scheiden, hörst du? Ihr tut nichts, bis ich da bin. Ich rufe gleich meinen Bruder zurück und wir werden beide morgen bei euch eintreffen. Bis dahin unternimmt ihr nichts, hast du mich verstanden?"
Während der alte Mann den Hörer auflegt, dreht er sich zu seiner Frau und sagt:"Sie kommen beide zu Weihnachten, Liebling und ihren Flug zahlen sie auch selber."
Eine junge Lehrerin gibt Religionsunterricht in der zweiten Klasse einer ländlichen Grundschule. Es ist kurz nach Christi-
Himmelfahrt und auf dem Lehrplan steht das Thema Pfingsten.
Am Anfang der Stunde stellt die Lehrerin die Frage: "Was fällt euch ein, wenn ich "Pfingsten" sage?
Sonntag, schulfrei, spielen, mit den Eltern spazieren fahren, waren die
Antworten der Kinder.
Die Lehrerin ist natürlich nicht zufrieden. Sie wollte wissen, was denn wohl an christlich-religiösem Gedanken vorhanden war. Sie meinte dann, ganz geschickt vorzugehen mit folgender Frage:
"Was passierte Weihnachten, wer kommt da?"
Hier bekam sie sehr schnell die Antwort: "Das Christkind!"
"Na, und was feiert man Ostern?"
Das war schon schwieriger. Aber einige Kinder sprechen von der Kreuzigung Jesu und seiner Auferstehung.
Nun in der Hoffnung, den Gedankenkreis Pfingsten genügend vorbereitet zu haben, fragte sie:
"Und wer kommt Pfingsten?"
Stille, alle denken gespannt nach Endlich meldet sich ein Kind. Glücklich, dass es ein Kind zu wissen schien, ruft die Lehrerin es auf.
Das Kind erhebt sich stolz:
"Der Pfingstochse!" sagte es laut.