Während der Großen Depression in den 1930er und 1940er Jahren litten viele ländliche Familien in Amerika, insbesondere in landwirtschaftlichen Gemeinschaften wie Kansas, unter großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Viele Familien konnten sich keinen Stoff für Kleidung leisten und begannen daher, Mehl- und Futtersäcke aus Baumwolle zu verwenden, um daraus Kleidung für ihre Kinder zu nähen.
Als die Besitzer der Mühlen dies bemerkten, begannen sie, geblümte oder gemusterte Stoffe für die Säcke zu verwenden, damit die Familien ansehnlichere Materialien hatten. Außerdem wurden die Etiketten so gedruckt, dass sie leicht ausgewaschen werden konnten, sodass der Stoff ohne sichtbare Marken wiederverwendet werden konnte. Diese Geste wurde als ein Akt der Freundlichkeit angesehen und gab den Familien, die in schweren Zeiten kämpften, etwas Würde.
Diese Praxis wurde weit verbreitet und ist ein bemerkenswerter Teil der amerikanischen Geschichte während dieser Zeit.
Ein Mann hat sich einen Anzug nähen
lassen. Er kommt nun, das gute Stück abzuholen. Er zieht die Jacke an. Entsetzt ruft er aus: "Aber die Jacke kneift ja unterm Arm und zieht an der rechten Schulter." "Kein Problem", sagt der Schneider, "ziehen Sie die linke Schulter etwas nach vorne. Sehen Sie, so passt sie." Der Kunde protestiert weiter: "Ja, aber der linke Ärmel ist doch zu kurz." "Kein Problem! Die rechte Schulter
etwas hochgezogen, den Arm ein wenig angewinkelt, den Rücken leicht nach vorne gebeugt und schon sitzt das Teil wie angegossen." Jetzt ist der Kunde zufrieden, bezahlt und geht in gekrümmter und verbogener Haltung aus dem Laden. Kommen ihm zwei Frauen entgegen. Sagt die eine voller Mitleid: "Schau mal, der arme Behinderte." Darauf die andere: "Aber einen tollen Schneider hat er, das muss man ihm lassen."