Pater Wilfried war ein großer Anhänger der Freikörperkultur.
Nun hast du ja im Inland nicht immer Gelegenheit, diesem Kult nachzugehen. Er hatte eine Stelle ausfindig gemacht, Kiesteich, Steilufer, ganz heimlich, schon ein bisschen versteckt.
Am Sonntagmorgen fährt er dahin, reißt sich die Klamotten vom Leib, wirft sie ordentlich auf einen Haufen und springt kopfüber in die Fluten. Hundert Meter Brust, fünfzig Meter Rücken.
Beim Rückenschwimmen guckt er einmal, er guckt zweimal, neben seinen Klamotten liegt eine wunderhübsche junge Dame in ein Buch vertieft.
Wilfried denkt: "Nee, das hältst du ja im Kopf nicht aus. So nackedei, wie du nun bist, kannst du ja nicht an Land gehen, wie peinlich!"
Er überlegt: "Du gehst raus aus dem Wasser, immer so, dass das Wasser deine Schamhaftigkeit bedeckt, stürzt auf die Dame zu, spritzt sie ein bisschen nass, nimmst deine Klamotten, gehst in das nächste Gebüsch und ziehst dich wieder an."
Er will gerade starten, da haut er mit dem Fuss gegen etwas Hartes, tastet sich durch die aufgewühlte Flut und wie der Zufall das will, es ist ein riesiger alter Emaillekochtopf mit zwei Henkeln.
Er denkt: "So'n Glück soll der Mensch haben, den hältst du nun an beiden Henkeln so vor deine empfindliche Stelle, lenkst sie ein bisschen ab, nimmst deine Klamotten und verpieselst dich dann."
Er geht dann mit diesem triefenden Pott voller Miesmuscheln und voller Algen auf die Dame zu und sagt: "Guten Tag!"
Sie sagt auch: "Guten Tag!"
"Na, mein Deern", sagt er, "was machst du denn hier?"
"Ich lese ein Buch."
"Das ist ja interessant, neben meinen Klamotten."
"Ja", sagt sie.
"Kann man vielleicht wissen, was das für ein Buch ist."
"Ja", sagt sie, "ich mache einen Fernkursus über Gedankenlesen."
"Oh", sagt er, "dann müssen Sie ja eigentlich wissen, was ich jetzt denke."
"Ja", sagt sie, "Sie denken bestimmt, der Topf hat einen Boden!"
Die Geschaftsführerin einer Firma erhielt eine Freikarte für die Aufführung von Schuberts unvollendeter Symphonie. Da sie selbst verhindert war, gab sie die Freikarte an einen befreundeten Evaluator weiter.
Am nächsten Morgen fragte sie ihn: «Wie war es denn gestern Abend?».
Anstelle einiger Bemerkungen zur
Symphonie im Allgemeinen, erhielt sie eine schriftliche Aktennotiz mit folgendem Inhalt:
1. Für eine gewisse Zeit hatten die Oboisten nichts zu tun. Ihre Zahl sollte reduziert und ihre Arbeit gleichmäßig auf die ganze Zeit verteilt werden.
2. Alle zwölf Violinen spielten die gleichen Noten. Dies ist eine unnötige Vervielfach-
-ung, weshalb die Besetzung verkleinert werden sollte. Sofern das Klangvolumen wirklich benötigt wird, kann ein Verstärker eingesetzt werden.
3. Viel Aufwand wurde getrieben, um Sechzehntel-Noten zu spielen. Dies scheint eine übertriebene Finesse zu sein. Deshalb wird vorgeschlagen, dass alle Noten zur nächsten Achtel-Note gerundet werden. So könnten auch Freizeitmusiker anstelle der Berufsmusiker eingesetzt werden.
4. Keinerlei Nutzen ergibt sich daraus, dass dieselbe Passage mit den Hörnern wiederholt wird, die bereits vorher von den Streichern gespielt wurde. Wenn alle redundanten Teile eliminiert werden, kann die Konzertdauer von zwei Stunden auf zwanzig Minuten verkürzt werden.
5. Die Symphonie hatte zwei Sätze.
Wenn Herr Schubert seine musikalischen Ziele am Schluss des ersten Satzes nicht erreichen konnte, hätte er abbrechen sollen. Der zweite Satz ist unnötig und sollte gestrichen werden.
6. Angesichts dieser Punkte kann man nur zum Schluss kommen, dass Herr Schubert wohl – hätte er diesen Punkten mehr Beachtung geschenkt – ausreichend Zeit gehabt hatte, die Symphonie zu vollenden.
Neulich im Aldi:
Eine sehr lautstarke, unattraktive,
ungepflegte Frau ging mit ihren beiden herumschreienden Kindern durch die Regale bei Aldi.
Die Dame an der Kasse sagte freundlich: ...... "Guten Morgen und herzlich willkommen bei Aldi. Nette Kinder, die Sie da ...... haben. Sind das Zwillinge?"
Die Frau hörte auf zu schreien und pöbelte die freundliche Kassiererin an: "Verdammt, nein, das sind keine Zwillinge. Der Große ist 9, die Kleine 7. Warum zum Teufel glaubst du blöde Kuh, dass es Zwillinge sind? Bist du blind, oder einfach nur saudumm?"
"Gnädige Frau, ich bin weder blind noch dumm," erwiderte die Kassiererin.
"Ich konnte nur einfach nicht glauben, dass es jemanden gibt, der Sie zweimal bummst."