Bundesinnenministerin Nancy Faeser will Asylbewerber offenbar in Zukunft weniger gründlich prüfen. Sicherheitschecks bei Asylverfahren sollen reduziert werden. Das soll helfen, die Vorgänge stark zu beschleunigen. Der Plan geht aus einer internen Mail hervor.
Die,, Bild" berichtete über die Notiz an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Darin werden vorübergehende Maßnahmen" aufgelistet, die allerdings,,bis auf Weiteres gelten" sollen. Unter anderem sollen in Zukunft weniger Pässe, Ausweise und Urkunden überprüft werden. Fehlt der Pass, soll auch das Smartphone nicht mehr geprüft werden, um Hinweise auf die Nationalität der Person zu erhalten.
Insgesamt soll laut der Mail der Rechercheaufwand rund um Asylbewerber massiv reduziert werden. So sollen etwa auch weniger Informationen über das Schengener Informationssystem eingeholt werden. Die ,,Bild" berichtet zudem über den Hinweis, Statistiken über den Bildungsgrad nicht mehr zu erstellen und die Sprachen- und Dialekterkennung größtenteils zu streichen.
Von Zuwanderern zu verlangen, unsere Werte und Kultur zu achten, in Kindergärten und Schulen zum Beispiel St. Martin, Weihnachten oder Ostern feiern zu wollen und sich über Muttertagsbasteleien zu freuen, oder zu erwarten, dass Frauen immer und von jedem mit Respekt behandelt werden, ist weder diskriminierend, rassistisch, rechts oder rechtsradikal, noch ist es islamophob. Das ist Hingabe zur eigenen Heimat und Liebe zur eigenen Kultur. Dies zu stigmatisieren, ist weder progressiv noch fortschrittlich. Das ist regressiv und führt einzig zur Aufgabe einer grundlegenden Verbundenheit zum eigenen Land und zum Verlust der eigenen Identität.