Es gibt Menschen, die liebe
ich, das ist meine Familie.
Es gibt Menschen, die ich
mag, das sind meine Freunde,
die mich nie enttäuschen.
Es gibt Menschen, denen
ich mal vertraut habe und die
habe ich mal gemocht.
Es gibt Menschen, die regen
mich nur auf, weil sie denken,
etwas Besseres zu sein.
Und es gibt Menschen, die mir
hoffentlich nie wieder
in meinem Leben begegnen.
Ein Elefantenbaby, erst wenige Monate alt, stürzte in einen tiefen Graben. Sein Schreien hallte durch den Wald. Die Mutter versuchte verzweifelt, es zu retten, trompetete laut und stürmte auf jeden zu, der sich näherte. Doch das Kleine blieb gefangen.
Die meisten Menschen hielten sich ängstlich zurück. Doch ein Dorfbewohner wagte es, nach vorne zu treten. Im richtigen Moment sprang er in die Grube. Mit ruhigen Worten und unerschütterlichem Willen hob er das Kalb, das fast hundert Kilo wog, auf seine Schultern. Schritt für Schritt, mit zitternden Muskeln, kletterte er hinaus – und trug nicht nur einen Elefanten, sondern ein Leben.
Auf der Lichtung stolperte das Kalb erst, dann quietschte es vor Freude und lief zu seiner Mutter zurück. Die Wiedervereinigung war reine Erleichterung und Glück.
Der Mann aber verschwand still im Hintergrund. Er verlangte keinen Dank. Doch alle, die es miterlebten, wussten, dass sie Zeugen von etwas Unvergesslichem geworden waren: Mitgefühl, stark genug, um das Unmögliche zu tragen.