Ein Mann sitzt in der Kneipe und trinkt Bier. Plötzlich sieht er aus dem Augenwinkel einen kleinen weißen Schemen durch die Stube huschen. Er trinkt weiter und mit einem mal sieht er den Schemen wieder, diesmal erkennt er ein kleines weißes Pferd. Er spricht den Wirt darauf an.
Dieser sagt: "Ja, Herbert, wir haben seit ein paar Tagen eine Fee im Lager sitzen, die einem einen Wunsch erfüllt."
Der Mann springt sofort auf und versch-
windet im Lager. Fünf minuten später kommt er wieder raus, unter dem einen Arm eine Melone, unter dem anderen ein Ferkel.
Er geht zum Wirt und sagt:
"Du, die Fee, kann es sein, dass die irgendwie schwerhörig ist? Ich habe mir 'ne Million in kleinen Scheinen gewünscht..."
Darauf der Wirt: "Ja sicher, oder glaubst du wirklich, ich hätte mir einen 30cm großen Schimmel gewünscht?!"
Ein Mann kommt in eine Wirtschaft und sieht an der Theke einen anderen Mann sitzen, der auf seinem Schoß ein kleines Pferdchen hat, welches er die ganze Zeit streichelt.
Verwundert über das so kleine Pferdchen geht er zu dem Mann hin und fragt ihn wo er das kleine, niedliche Geschöpf her habe.
Der Mann antwortet ihm, dass auf dem Weg in die Wirtschaft, in dem kleinen Wäldchen, ihm eine Fee erschienen sei und ihm einen Wunsch gewährt hätte und er deshalb das kleine Pferdchen hätte. Er solle doch auch in den Wald gehen und schauen ob ihm vielleicht auch die Fee erscheint.
Gesagt, getan. Der Mann macht sich auf in den Wald und nach einer kurzen Zeit betritt er wieder die Wirtschaft. Unter den Armen trägt er zwei Melonen, hinter ihm her laufen ein paar kleine Schweine.
Sichtlich erbost geht er zu dem Mann mit dem Pferdchen und sagt zu ihm: "Du hättest mir auch ruhig erzählen können, dass die Fee schwerhörig ist, ich wollte zwei Millionen in kleinen Scheinen und was ich bekommen habe siehst du selbst."
Darauf der andere Mann: "Meinst du ich wollte einen 30 cm großen Schimmel?"
Ein Mann kommt mit einem Karton unter dem Arm in eine Kneipe.
Er sagt zum Wirt: „Wenn ich Ihnen etwas zeige, das Sie garantiert noch nie gesehen haben, geben Sie mir dann einen aus?“
Der Wirt antwortet: „Freundchen, ich bin 30 Jahre lang zur See gefahren. Ich habe so ziemlich alles gesehen, was es gibt. Aber wenn Du mir wirklich etwas Neues zeigst, geht Dein ganzer Abend aufs Haus!“
Der Mann stellt den Karton auf den Tresen und öffnet ihn. Zuerst holt er ein kleines Klavier hervor. Danach zieht er einen winzigen Mann, gerade einmal 30 cm groß, aus dem Karton. Der geht zum Klavier und fängt an zu spielen.
Der Wirt ist völlig von den Socken.
Er sagt: „Unglaublich! Das habe ich tatsächlich noch nie gesehen.
Sie können heute bestellen, was Sie wollen, es kostet Sie keinen Pfennig! Aber Sie müssen mir sagen, wie Sie zu diesem kleinen Wunder gekommen sind.“
Der Mann sagt:
„Also, auf einem Dachboden habe ich doch tatsächlich eine echte Wunderlampe gefunden. Ich habe daran gerieben und es kam ein Flaschengeist heraus, allerdings war er etwas speziell. Ich hätte nur einen einzigen Wunsch frei, sagte er. Und danach müsse ich die Wunderlampe an den nächsten weiter-
-geben, der mir etwas Gutes tut.“
Er holt die Lampe aus seinem Karton, reicht sie dem Wirt und sagt: „Da Sie heute so großzügig sind, bekommen Sie die Lampe. Bitte sehr. Aber seien Sie sehr, sehr vorsichtig mit Ihrem Wunsch!“
Der Wirt ist sprachlos.
Er überlegt ein paar Sekunden lang, dann reibt er an der Lampe. Im nächsten Moment ist der ganze Tresen voller Melonen: Wassermelonen, Honigmelonen, Galiamelonen – alle Sorten, die es gibt.
Der Wirt ist sauer:
„Verdammt, was soll denn dieser Mist, ist der Geist schwerhörig oder schwach-
-sinnig oder was? Ich habe mir 100 Millionen gewünscht, nicht 100 Melonen!“
Der Mann zuckt mit den Schultern und sagt: „Na glauben Sie denn, mein Wunsch war ein 30 cm langer Pianist?“