Im Jahr 1928 betrat ein junger Mann namens Morris Frank in New York ein Schiff aus Europa – an seiner Seite eine Deutsche Schäferhündin namens Buddy. Nur wenige Jahre zuvor hatten zwei Unfälle ihm das Augenlicht genommen und damit auch seine Selbstständigkeit. Doch nun sollte etwas Außergewöhnliches beginnen. In der Schweiz hatte Morris kurz zuvor unter Anleitung der amerikanischen Hundetrainerin Dorothy Eustis mit Buddy trainiert. Sie war nicht nur eine Gefährtin, sondern sein erster Blindenführhund. Besonders beeindruckend war ihre Fähigkeit zur „intelligenten Ungehorsamkeit“ – sie verweigerte Befehle, wenn diese Morris in Gefahr gebracht hätten. Am 11. Juni 1928 zeigten sie ihre erste öffentliche Vorführung auf einer belebten Straße in New York. Autos hupten, Lastwagen ratterten vorbei – doch Buddy führte Morris sicher über die Fahrbahn. Passanten blieben stehen, Reporter schrieben: „Die Menge stand sprachlos da. Ein Blinder, der allein die Straße überquert.“ Dieser eine Moment veränderte nicht nur das Leben von Morris, sondern ebnete auch den Weg für viele andere. Noch im selben Jahr gründeten Morris und Dorothy The Seeing Eye, die erste Blindenführhundeschule in den USA. Seitdem wurden dort über 14.000 Hunde ausgebildet – jeder von ihnen schenkt einem Menschen mit Sehbehinderung neue Freiheit. Morris blieb bis an sein Lebensende den Hunden treu – und jeder einzelne trug denselben Namen: Buddy. Denn manchmal ist es nicht nur ein Begleiter, der uns den Weg zeigt – sondern ein Partner, der gemeinsam mit uns die Welt verändert. Weniger anzeigen

Nach 20 Jahren Harley-Fahren beschloss ein älterer Mann, dass er schon genug von der Welt gesehen hatte. Er wollte sich irgendwo niederlassen. Also kaufte er sich ein Stück Land in Texas, so weit weg von anderen Menschen wie nur möglich. Den Postboten sah er einmal im Monat, einkaufen fuhr er höchstens alle zwei Monate. Ansonsten gab es nur die Natur – und natürlich seine Harley. Nach etwa einem Jahr hört er plötzlich ein Klopfen an der Tür. Er öffnet und sieht einen großen, bärtigen Einheimischen. – Hallo – sagt der Mann – ich bin John, dein Nachbar. Ich wohne etwa zehn Meilen von hier. In zwei Tagen mache ich eine kleine Party. Hättest du Lust zu kommen? – Klar, nach einem Jahr in dieser Einsamkeit sehne ich mich nach Gesellschaft, sagt der Harleyfahrer. John verabschiedet sich schon, dreht sich dann aber noch einmal um: – Hör zu, du bist neu hier, deshalb sollte ich dich warnen: wir trinken dort ziemlich hart. – Kein Problem, ich bin 20 Jahre Harley gefahren. Ich denke, ich komme damit klar. John will schon gehen, dreht sich dann aber wieder um: – Ich sollte dich auch warnen: Es gab noch nie eine Party ohne eine ordentliche Schlägerei. – Mit 20 Jahren Harley-Erfahrung habe ich wohl gelernt, damit umzugehen. John nickt, dreht sich ein weiteres Mal um und sagt: – Und eines noch: diese Partys enden meistens in wilder Sexorgie. – Ich habe schon Dinge gesehen, von denen man nicht einmal träumt. Nach 20 Jahren auf der Harley und einem Jahr in der Wildnis bin ich mehr als bereit dafür. Ach, John, bevor ich’s vergesse: was soll ich eigentlich anziehen? Darauf John: – Zieh an, was du willst. Wir sind sowieso nur wir zwei…

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