Ein Ehepaar besucht jedes Jahr eine Luftfahrtmesse, und jedes Jahr sagt der Mann zu seiner Frau: „Liebling, ich will mit dem Helikopter fliegen.“ Und jedes Mal antwortet seine Frau: „Ich weiß, Schatz, aber das kostet 50 Euro, und 50 Euro sind 50 Euro! “ Eines Tages sind die beiden wieder auf der Messe und der Mann sagt: „Liebling, ich bin 85 Jahre alt. Wenn ich jetzt nicht mit dem Helikopter fliege, werde ich vielleicht nie wieder die Gelegenheit dazu haben.“ Darauf sagt die Frau: „Schatz, das kostet 50 Euro, und 50 Euro sind 50 Euro!“ Zufällig bekommt der Hubschrauberpilot das Gespräch des Paares mit und sagt: „Ich mache Ihnen ein Angebot: Ich mache eine kleine Spritztour mit Ihnen und wenn Sie es schaffen, den ganzen Flug still zu sein, werde ich Ihnen nichts berechnen. Aber beim leisesten Ton, den Sie von sich geben, werden 50 Euro fällig.“ Das Ehepaar ist einverstanden und es geht los. Der Pilot legt die waghalsigsten Manöver hin, die er kennt, aber von seinen Passagieren hört er keinen Ton. Zum Schluss holt er nochmal alles aus seiner Maschine raus, aber trotzdem hört er kein Sterbenswort von seinen Fluggästen. Als sie wieder am Boden sind, dreht sich der Pilot zum Ehemann um und sagt: „Mein lieber Scholli, ich habe wirklich alles versucht, um Sie zum Kreischen zu bringen, aber Sie sind ganz ruhig geblieben. Ich bin beeindruckt!“ Der Mann sagt: „Um ehrlich zu sein, ich hätte fast was gesagt, als meine Frau rausgefallen ist, aber wissen Sie, 50 Euro sind 50 Euro!“

Letzte Woche waren wir in einem neuen Restaurant "Grüne Linde" und da fiel mir auf, dass der Kellner, der unsere Bestellung aufnahm, einen Löffel in seiner Brusttasche hatte. Das war schon etwas seltsam. Als dann ein anderer Kellner die Getränke brachte, bemerkte ich, dass er auch einen Löffel in seiner Brusttasche hatte. Dann schaute ich mich um und sah, dass alle Kellner einen Löffel in der Tasche hatten. Als dann unser Kellner wieder kam, um die Suppe zu servieren, fragte ich ihn: "Sagen sie mal, warum haben sie eigentlich einen Löffel in der Brusttasche?" "Nun", erklärte er, "wir hatten Andersen Consulting im Haus, sie wissen schon, die Beraterfirma, und die haben uns empfohlen alle unsere Arbeitsprozesse zu erneuern. Nach einigen Monaten der Analyse fanden sie heraus, dass der Löffel das Utensil ist, das am häufigsten vom Tisch fällt. Nach deren Berechnungen ergab sich eine »Löffel-Fall-Frequenz« von ca. 3 Löffeln, pro Tisch, pro Stunde. Wenn unser Personal besser darauf vorbereitet ist, können wir die Zahl der Wege zur Küche reduzieren, um etwa 5 Mann-Stunden pro Schicht." Wie es der Zufall wollte, ließ ich einen Löffel vom Tisch fallen und der Kellner ersetzte ihn sofort durch den Reservelöffel aus seiner Brusttasche. Und dann sagte er: "Statt jetzt extra zur Küche zu laufen, kriegen sie einstweilen meinen und ich ersetzte meinen Löffel erst, wenn ich das nächste Mal sowieso zur Küche muss." Ich war beeindruckt. Mir ist auch aufgefallen, dass aus dem Hosenlatz unseres Kellners ein Faden heraus hing. Als ich mich umsah, bemerkte ich, dass das bei allen Kellnern so war. Bevor er ging, fragte ich ihn: "Entschuldigung, können sie mir sagen, warum sie alle einen Faden aus dem Hosenlatz hängen haben?" - "Oh, ja natürlich, die Beraterfirma, von der ich erzählt habe, hat auch noch gesagt, dass wir viel Zeit sparen können, wenn wir zur Toilette gehen. Der Faden wird um den, na Sie wissen schon, gebunden. Dann lässt er sich herausziehen, ohne ihn anzufassen und dadurch sparen wir das Hände waschen. Das verkürzt die Zeit auf der Toilette um 76,39%.“ Dann fragte ich ihn: "Nun ja, so ziehen sie ihn raus, aber wie kriegen sie ihn wieder rein?" - "Ich weiß nicht wie die anderen das machen, aber ich nehme den Löffel."

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