Also eigentlich war Jesus ja voll der Influencer, nur halt mit extrem wenig Reichweite, weil er nar 12 Follower hatte. Und manche Leute behaupten jetzt, er hatte auch viele Fake News verbreitet, obwohl ich mich frage, wie das gehen soll, weil es damals ja weder WLAN noch Handys gab und wahrscheinlich nicht mal jemand wusste, wie man "Like" buchstabiert. Ausserdem glaube ich, dass die Juenger sowieso die besseren Storys gemacht haetten, weil Jugenliche davan echt mehr Ahnung haben, aber das steht leider nicht im Buch, das wir lesen muessen.
Urlaub 1983, Nordsee. -
Vorne links: Tante Elfriede (hat den
Kartoffelsalat gemacht, der verdorben war, wir lagen alle flach)
Vorne rechts: Onkel Herbert (hat gesagt der Salat schmeckt "komisch", keiner hat gehört, alle krank)
Hinten Mitte: Papa (der mit dem Hut, den Mama gehasst hat, sie hat ihn später "verloren", er war nicht verloren, er war im Müll)
Das Kind auf dem Schoß: Entweder ich oder Sabine. Wir wissen es nicht mehr. Wir sehen gleich aus mit 4.
Der Hund: Bello. War nicht unser Hund. Ist einfach aufgetaucht. Ist 2 Wochen geblieben. Ist wieder verschwunden. Keiner weiß wohin.
Das Auto hinten: Unser Ford, der dann auf der Rückfahrt liegengeblieben ist. 3 Stunden auf dem Standstreifen. Papa sagt bis heute "Deutsche Autos sind besser." Er hatte einen FORD.
Mama fehlt auf dem Foto. Mama war immer hinter der Kamera. Es gibt fast keine Fotos von Mama. Das ist traurig. Sie war schöner als wir alle.
Traurig ist es trotzdem, aber zugleich zeigt es auf erschütternde Weise, wie unglaublich widerstandsfähig diese Tiere sind.
Meeresforscher machten eine erstaunliche Entdeckung, als sie einen Wal fanden, in dessen Körper noch immer eine alte Harpune steckte. Alles deutete darauf hin, dass sie aus dem 19. Jahrhundert stammen könnte. Das würde bedeuten, dass dieses Tier einen Angriff von Walfängern nicht nur überlebt hat, sondern danach noch sehr viele Jahrzehnte weiterlebte.
Wale gehören ohnehin zu den beeindruckendsten Lebewesen der Meere. Einige Arten, darunter auch Grönlandwale, können weit über hundert Jahre alt werden und zählen damit zu den langlebigsten Säugetieren der Erde. Genau deshalb wirkt ein solcher Fund fast unwirklich und zeigt, welche enorme Kraft in diesen Tieren steckt.
Gleichzeitig erinnert diese Entdeckung an ein düsteres Kapitel der Geschichte, als der Walfang in vielen Teilen der Welt brutal und alltäglich war. Der Wal steht damit nicht nur für Leid und Vergangenheit, sondern auch für eine außergewöhnliche Überlebensstärke, die tief beeindruckt.