Der Gast war mit den Leistungen der Dame nicht zufrieden und wollte nicht bezahlen. Sie bestand natürlich auf ihren Liebeslohn. Nach einigem Hin und Her einigte man sich darauf, die Sache gerichtlich zu regeln.
Als nun einige Wochen später beide vor dem Gerichtssaal auf den Beginn der Verhandlungen warteten, kam der Richter heraus und sagte: "Wir haben ein Problem. Heute ist Tag der offenen Tür und wir haben eine Schulklasse zu Besuch. Da können wir ein so delikates Thema nicht verhandeln. Daher hätte ich einen Vorschlag - wir machen eine Immobilien-Sache daraus."
Gesagt, getan.
Der Richter fragt: "Herr Angeklagter, bitte erklären Sie uns doch, warum Sie die Miete für die Wohnung nicht bezahlen wollen."
Der Mann antwortet: "Herr Richter, das ist ganz einfach: Erstens war es ein ungepflegter Altbau, zweitens viel zu feucht und drittens waren die Räume zu groß."
Darauf der Richter: "Das sind ja harte Anschuldigungen. Was hat die Vermieterin dazu zu sagen?"
Die Frau entgegnet: "Das es ein Altbau ist, hat er gesehen, bevor er eingezogen ist. Feucht geworden ist er erst, nachdem er eingezogen ist. Und was bitteschön kann ich dafür, wenn er so kleine Möbel hat!?!"
Lohnerhöhung
Ich, der Penis, beantrage hiermit eine Gehaltserhöhung aus folgenden Gründen:
1. Ich arbeite hart körperlich, 2. Ich arbeite in großen Tiefen, 3. Ich stürze mich, Kopf über zuerst, in meine Arbeit, 4. Ich habe Wochenenden und Feiertags nicht frei, 5. Ich arbeite in einer feuchten Umgebung, 6. Überstunden werden nicht bezahlt, 7. Ich arbeite an einem dunklen Arbeitsplatz, der kaum belüftet wird, 8. Ich arbeite bei hohen Temperaturen, 9. Meine Arbeit setzt mich der Ansteckungs-
-gefahr von Krankheiten aus.
Lieber Penis, nach der sorgfältigen Prüfung Ihres Antrages, ist die Kommission zu dem Entschluss gekommen, selbigen aus folgenden Gründen abzulehnen: 1. Sie arbeiten keine 8 Stunden durch, 2. Sie schlafen nach kurzer Arbeitszeit ein, 3. Sie folgen nicht immer den Anweisun-
-gen des Managements, 4. Sie arbeiten nicht immer dort wo sie angewiesen werden, sondern halten sich öfter in anderen Gegenden auf, 5. Sie ergreifen nicht die Initiative, sondern müssen unter Druck gesetzt und freundlich behandelt werden, bevor Sie überhaupt anfangen zu arbeiten, 6. Sie hinterlassen ihren Arbeitsplatz ziemlich dreckig, 7. Sie halten sich nicht immer an die Sicherheitsanweisungen, z.B. das Tragen von Schutzkleidung, 8. Sie gehen lange vor 65 in Rente, 9. Sie verlassen manchmal den Ihnen zugewiesenen Arbeitsplatz, ohne die Arbeit beendet zu haben, 10. Und als ob das noch nicht genug wäre, haben wir Sie auch noch ständig den Arbeitsplatz verlassen sehen, in Begleitung von zwei sehr verdächtig aussehenden Säcken.
Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen Das Management.