Der Schniedel ist ein alter Wicht, sitzt meistens im Verstecke, doch wenn er einen Braten riecht, dann kommt er um die Ecke.
Meistens hängt er faul herum, zwischen zweier Glocken. Doch er ist stets sprungbereit, und macht sich auf die Socken.
Auf einmal wird er riesengroß, trägt manchmal auch ein Helm, und taucht in dunkle Höhlen ein, dieser kleiner Schelm.
Kommt er zurück ans Tageslicht, dann ist er schlaff, wie Gummi, und baumelt seelig hin und her, so etwa wie ein Flummi.
Kleines Händchen, Fell so weich,
Zwei Freunde, die sich still erreichen.
Ein Lachen hell, ein Schwanzwedeln froh,
Ein Band der Liebe, wächst und wächst es so.
Durch Felder tanzen, Pfoten neben Schuh,
Abenteuer locken, immer Neues zu.
Ein Stock wird geworfen, schnell zurück es fliegt,
Freude in den Augen, die Sonne sanft erblüht.
Im Gras gekuschelt, Wärme ohnegleichen,
Geheimnisse flüstern, Träume sich verflechten.
Ein stiller Wächter, immer treu zur Seite,
Beschützt das Kind, vertreibt die Dunkelheit.
Jahre ziehen vorüber, Freundschaft ungebrochen,
Vertrauen und Liebe, nie in Frage gesprochen.
Erinnerungen bleiben, Spuren im weichen Sand,
Die magische Verbindung, Kind und Hund, Hand in Hand.