Eine besondere Geschichte aus Antwerpen ♥
Heute erzählen wir euch eine Geschichte, die eine Skulptur auf dem Platz vor der Kathedrale Notre-Dame in Antwerpen lebendig werden lässt.
Das Werk des belgischen Künstlers Batist Vermeulen zeigt einen Jungen und seinen Hund – eng umschlungen, bedeckt von einem Pflaster aus Stein.
Inspiriert wurde die Statue vom englischen Roman „A Dog of Flanders“ von Marie Louise de la Ramée aus dem Jahr 1872.
Er erzählt von Nello, einem armen Waisenjungen, der gemeinsam mit seinem Großvater und seinem geretteten Hund Patrasche lebte – seinem treuesten Freund, seinem Herzen.
Nello träumte davon, Künstler zu werden, und liebte die Kunstwerke von Rubens, die in der Kathedrale zu sehen waren.
Doch Armut, Ungerechtigkeit und der Verlust seines Großvaters raubten ihm alles – außer die Liebe seines Hundes.
An einem kalten Heiligabend suchten die beiden Zuflucht in der Kathedrale, um Rubens’ Meisterwerke zu sehen.
Am nächsten Morgen fand man sie dort – zusammen, friedlich, im letzten Atemzug vereint.
Diese Geschichte steht für eine Liebe, die keine Grenzen kennt – für Treue, die nur ein Tier in dieser Reinheit fühlen kann.
Vielleicht kommt eines Tages der Moment, in dem auch der Mensch lernt, solche Liebe zu begreifen.
Er ist 85 und besteht darauf, seine Frau an die Hand zu nehmen, wo immer sie auch hingehen. Als ich fragte, warum seine Frau so wirkt, als ob sie niemandem folgen wurde antwortete er:
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"Sie hat Alzheimer." also fragte ich: "Würde sich ihre Frau sorgen machen, wenn sie sie gehen lassen?" Er antwortete: "Sie erinnert sich nicht mehr. Sie weiss nicht mehr, wer ich bin. Sie hat mich seit Jahren nicht erkannt." überrascht sagte ich: "Und trotzdem fuhren sie sie weiterhin jeden Tag aus, obwohl sie sie nicht erkennt." Der altere Mann lachelte und sah mir in die Augen. Er sagte: "Sie weiss nicht, wer ich bin, aber ich weiss, wer sie ist. Sie ist die Liebe meines Lebens!"