Keanu Reeves kam 20 Minuten zu spät zur Abschlussparty seines Films – nicht, weil er sich verspätet hatte, sondern weil er draußen im Regen wartete.
Still, ohne Aufsehen. Niemand erkannte ihn. Kein Star-Gehabe, kein Drängeln, keine Ansage.
Der Clubbesitzer sagte später erstaunt:
„Ich hatte keine Ahnung, dass Keanu Reeves draußen im Regen steht – er hat nichts gesagt.“
So ist er.
Er fährt mit der U-Bahn.
Er unterhält sich ganz selbstverständlich mit Obdachlosen – und hilft, ohne Kameras.
Er isst Hotdogs auf Parkbänken. Allein. Zwischen Fremden. Ohne Sicherheitsdienst.
Nach den Dreharbeiten zu Matrix schenkte er allen Stuntleuten Motorräder – als Dank für ihre Arbeit.
Er verzichtete freiwillig auf einen Großteil seiner Gage, um das Budget für die Kostüm- und Effektteams aufzustocken – weil er fand, dass ihre Leistung zu wenig gewürdigt wurde.
Beim Film Im Auftrag des Teufels reduzierte er seine eigene Bezahlung, nur damit man sich Al Pacino als Co-Star leisten konnte.
Und während all dem:
Sein bester Freund starb.
Seine Freundin verlor das gemeinsame Kind – und kam wenig später selbst bei einem Unfall ums Leben.
Seine Schwester erkrankte schwer an Leukämie.
Keanu brach nicht daran.
Er stellte sein Leben hinten an, um bei seiner Schwester zu sein.
Spende: 5 Millionen Dollar an die Klinik.
Gründung: eine eigene Stiftung für Leukämieforschung – die er bis heute mit Geld aus seinen Filmgagen unterstützt.
Man wird als Mensch geboren –
aber menschlich zu bleiben,
das ist eine Entscheidung.
Grundsätzliches - Bevor wir uns besser kennenlernen, oder gar verlieben, möchte ich kurz etwas grundsätzliches klarstellen. - Klar, nur zu. - Also, ich esse Äpfel komplett auf. Das wollte ich nur gesagt haben, nicht dass es später zu Missverständnissen kommt oder du mir vorwirfst nicht ehrlich gewesen zu sein. - So komplett mit Gehäuse und Kernen und alles? - Ganz genau, tutti completti. Musst du halt selber wissen, ob du damit klar kommst. Aber da kann und will ich mich nicht verbiegen lassen. Ich hab genug von Leuten, die mir sagen, wollen, was ich zu tun oder zu lassen habe. Ich habe es einfach so satt. Es tut ja auch niemandem weh. Es ist ganz alleine meine Sache wie ich meine Apfel esse. Da hat mir keiner rein zu reden zum Gluck noch nicht. Noch nicht. - Das wurde mich ehrlich gesagt schon ziemlich stören, vor allem weil ich die Ränder von der Pizza, die ich gleich bestelle nicht mitessen werde. Ränder sind für mich nichts weiter als Griffe. Wieso sollte ich Griffe essen? Wieso? Und deswegen wurde ich das gerne hier und jetzt beenden. Das würde auf jeden Fall zu Konflikten zwischen uns führen. Da hab ich keinen Bock drauf. - Voll verständlich. Danke für die Ehrlichkeit. - Ich hab zu danken. - Bei der Dame abräumen. Oder essen Sie die Griffe noch? - Nimm mit.
Richard Gere: "Als ich undercover in New York war, ging ich als Obdachloser verkleidet und niemand bemerkte mich.
Ich fühlte, wie es ist, obdachlos zu sein. Die Leute gingen vorbei und schauten mich an.
Nur eine Dame war so nett, mir etwas zu essen zu bringen. Es war eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde.
So oft vergessen wir, wie viel Glück wir haben. Wir sollten es nicht als selbstverständlich betrachten. Und wenn wir jemandem in Not helfen können, sollten wir es tun.
Deshalb war ich auf der Straße, gab Essen aus und gab 100 $ an jeden Obdachlosen, den ich sah. Sie schrien vor Freude und waren wirklich dankbar.
Sei ein Teil der Veränderung, die du in dieser Welt sehen möchtest."