Horst beugt sich über seine Frau und flüstert: „Weißt du noch, als wir vor 50 Jahren das erste Mal Sex hatten? Wir schlichen uns hinter die Kneipe und du hast dich an den Gartenzaun gelehnt und ich habe dich geliebt.“ Bärbel antwortet: „O ja, das vergesse ich nie.“ Ihr Mann sagt: „Weißt du was? Wir schleichen uns wieder dahin und probieren es nochmal!“ „Du alter Teufel, das ist doch verrückt. Los, lass es uns probieren.“ Ein Polizist vom Nachbartisch hat sie zufällig belauscht, da sie doch etwas lauter gesprochen haben. Er kichert und denkt sich: „Ist ja rührend. Ich schleiche ihnen lieber hinterher und passe auf, dass sie keinen Ärger bekommen und keiner sie stört.“ Also verfolgt er mit einem gewissen Abstand das alte Paar, das auf Krückstöcken Richtung Kneipe schreitet. Sie gehen zum Zaun hinterm Haus und begeben sich in Position. Plötzlich entlädt sich ein Feuerwerk der Lust, wie es der Polizist noch nie erlebt hat. 10 Minuten lang schreien und stöhnen sie, bis sie völlig aus der Puste sind und zusammenbrechen. Der Polizist ist völlig von den Socken und glaubt, eine wichtige Lektion über wahre Liebe im hohen Alter gelernt zu haben. Nachdem sie sich etwa eine halbe Stunde auf dem Boden erholt haben, stehen die alten Leute auf und gehen zurück auf die Straße. Der Polizist, immer noch wie verzaubert, kann nicht anders und spricht sie an: „Entschuldigen Sie bitte. Ich habe das gerade zufällig mitbekommen. Können sie mir ihr Liebesgeheimnis verraten?“ Immer noch erschüttert antwortet Horst: „Vor 50 Jahren war da noch kein Elektrozaun.“

Ich muss mal was los werden! Es ist eine Frechheit wie mit Ausländern auf dem Bau umgegangen wird. Für den Durchschnitts deutschen ist wohl das arbeiten auf Großbaustellen zu schwer. Ich sehe zwei drei deutsche Vorarbeiter die, die subunternehmer (meistens Polen oder Jungs vom Balkan) malochen lassen. Ich nehme mich da selber nicht raus. Was aber überhaupt nicht geht ist dieses ständige Gemotze über die Jungs, die entgegen euren großen klappen bei Wind und Wetter immer pünktlich sind und täglich ihren soll mehr als erfüllen. Die sind nie krank und immer nett. Jetzt kam einer von mein Jungs zu mir und verabschiedete sich mit Tränen in den Augen. Er geht zurück nach Polen für immer. Ich fragte ihn wieso, er ist ein Zugpferd im Team und seit Beginn der Baustelle dabei. Kann ich etwas tun um ihn umzustimmen? Ich hätte ihm täglich ne Stunde mehr aufgeschrieben so wertvoll war er. Da sagt er nein leider nicht. Ich hackte nach und musste dann erfahren das sein Chef ihm sage und schreibe 3 Wochen von seinem Lohn nicht bezahlt hat. Er hat über 200 Stunden gerissen und hat nicht einmal 400 Euro ausgezahlt bekommen. Ich bin aus allen Wolken gefallen ich bin richtig wütend. Ich wollte das klären und das an die große Glocke hängen, auf bitten von ihm hab ich das dann nicht gemacht. Er hat heute bis 16:00 Uhr gearbeitet obwohl er nicht bezahlt wurde. Ein toller Typ jetzt packt er und fährt wieder rüber. Für immer. Was ist bloß los mit der deutschen Gesellschaft auf dem Bau. Schämen sollten wir uns. Schämen sollten sich die Chefs die auf den Rücken der Jungs ihre Kalkulation so knapp rechnen das es sich kaum lohnt und dann werden Leute für drecksjobs nicht einmal bezahlt. Schande über uns und schade über das Handwerk. Sowas darf nicht sein und geht nicht. Ich bin sehr wütend.

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