Hase, Bär und Fuchs sollen zur Musterung. Keiner von ihnen hat Lust auf Bundesheer. Ganz traurig sitzen sie zusammen und wissen nicht, wie sie dem Ganzen entkommen sollten. Sagt der Fuchs: "Ich bin doch der schlaue Fuchs, mir fällt schon was ein." Überlegt kurz und sagt dann: "Ich binde mir einfach meinen Schwanz weg, denn ein Fuchs ohne Fuchsschwanz, was ist das schon?" Gesagt, getan. Geht hinein zur Musterung und kommt erleichternd lächelnd zurück heraus. Die anderen fragen: "Und, untauglich?" Der Fuchs nickt. Die anderen: "Was haben die gesagt?" Der Fuchs: "Na, ein Fuchs ohne Fuchsschwanz - das können die nicht brauchen." Nun wäre der Hase an der Reihe. Der Fuchs überlegt und sagt: "Weißt du was, wir binden dir deine Ohren weg, denn ein Hase ohne seine Löffel ist doch auch nix." Gesagt, getan. Der Hase geht rein und kommt lächelnd heraus. Sie fragen: "Und, untauglich?" Der Hase nickt. Die anderen: "Was haben die gesagt?" Der Hase: "Tja, ein Hase ohne Hasenohren konnten die nicht gebrauchen, das sei nix." Plötzlich wird der Bär ganz traurig. Eine Träne kullert seine Wange runter. Er seufzt: "Mich wollen die bestimmt. Ich bin groß, ich bin stark,ich kann gut kämpfen. ich muss sicher ins Heer..." Er blickt ganz traurig drein. Der Fuchs überlegt wieder kurz und findet auch prompt eine Lösung: "Weißt du was", meint er zum Bären, "ich schlage dir einfach deine Zähne ein, denn ein Bär ohne Zähne, was ist das schon? Gesagt, getan, holt aus und "rumms" dem Bären mitten ins Gesicht. Die Zähne wackeln, ein paar fallen raus. So geht der Bär zur Musterung. Dann kommt er lächelnd wieder heraus. Hase und Fuchs fragen: "Und, untauglich?" Der Bär nickt. Sie weiter: "Was haben die gesagt?" Darauf der Bär: "Isch bin tschu dick..."

Eine schwangere Frau ist in guter Hoffnung auf Drillinge. Eines Tages gerät sie zufällig in eine Schießerei und bekommt drei Kugeln in den Unterleib ab. Man bringt sie sofort ins Krankenhaus. Der Arzt sagt: „Gute Frau, Sie bekom- -men wir wieder hin, aber ich muss Ihnen sagen: in jedem Ihrer drei Föten steckt eine Kugel." Die Frau verzweifelt: „Um Gottes Willen, muss ich jetzt abtreiben?" Der Arzt beruhigt sie: „Gute Frau, in diesem Stadium läßt sich noch gar nichts sagen. Jetzt lassen Sie mal der Natur ihren Lauf!" Gesagt - getan, der Tag der Entbin- -dung kommt, und sie bringt zwei Mädchen und einen Jungen zur Welt. Die Kinder wachsen problemlos heran, die Jahre gehen ins Land, und mittlerweile sind die Kinder in der Pubertät. Eines Tages hört die Frau einen spitzen Schrei der ersten Tochter. „Um Gottes Willen, Kind, was ist denn passiert?" „Mama, Mama, ich war gerade zum Pinkeln auf der Toilette, und da ist eine Kugel herausgekommen." Die Mutter beruhigt sie und erzählt, wie damals alles so abgelaufen ist. Daraufhin ist die Tochter erleichtert und glücklich. Zwei Tage später ereignet sich das Gleiche bei der zweiten Tochter: auch bei ihr kam beim Pinkeln eine Kugel heraus. Die Mutter beruhigt ihre Tochter - alles ist wieder in bester Ordnung. Wieder zwei Tage später kommt der Sohnemann zur Mutter mit leichen- -blassem Gesicht: „Mama, Mama, Du glaubst nicht, was mir passiert ist!" Die Mutter genervt: „Ich weiß, mein Sohn, Du warst gerade beim Pinkeln, und dabei ist 'ne Kugel herausge- -kommen." „Nein, ich hab' mir einen runtergeholt und dabei die Katze erschossen."

Es war einmal ein junger Mann, der in die Stadt ging, um ein Geburtstags- -geschenk für seine neue Freundin zu erwerben. Da die beiden noch nicht sehr lange zusammen waren, beschloss er – nach reiflicher Über- -legung - ihr ein Paar Handschuhe zu kaufen. Ein romantisches, aber doch nicht zu persönliches Geschenk. In Begleitung der jüngeren Schwester seiner Freundin ging er zu C&A und erstand ein Paar weiße Handschuhe. Die Schwester kaufte ein Unterhös- -chen für sich. Beim Einpacken ver- -tauschte die Verkäuferin aus Verse- -hen die Sachen. So bekam die Schwester die Hand- -schuhe eingepackt und der junge Mann bekam unwissend das Paket mit dem Höschen, das er auf dem Rückweg zur Post brachte und mit einem kleinen Brief an seine Liebste verschickte: Mein Schatz, ich habe mich für dieses Geschenk entschieden, da ich festgestellt habe, dass du keine trägst, wenn wir abends zusammen ausgehen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich mich für die langen mit den Knöpfen entschieden, aber deine Schwester meinte, die kurzen wären besser. Sie trägt sie auch und man kriegt sie leichter aus. Ich weiß, dass das eine empfindliche Farbe ist, aber die Dame, bei der ich sie gekauft habe, zeigte mir ihre, die sie nun seit drei Wochen trägt, und sie waren überhaupt nicht schmutzig. Ich bat sie, deine für mich anzupro- -bieren und sie sah echt Klasse darin aus. Ich wünschte, ich könnte sie dir beim ersten Mal anziehen, aber ich denke, bis wir uns wieder sehen, werden sie mit einer Menge anderer Hände in Berührung gekommen sein. Wenn du sie ausziehst, vergiss nicht, kurz hinein zu blasen, bevor du sie weglegst, da sie wahrscheinlich vom Tragen ein bisschen feucht werden. Denk immer daran, wie oft ich sie in deinem kommenden Lebensjahr küssen werde. Ich hoffe, du wirst sie Freitagabend für mich tragen. In Liebe PS: Der letzte Schrei ist es, sie etwas hochgekrempelt zu tragen, so dass der Pelz rausguckt.

Bauern bei der Bundeswehr - der Brief an Zuhause.. Liebe Mutter, lieber Vater, mir geht's gut. Ich hoffe euch, Anne- -marie, Klaus, Karl, Willi, Sigrid, Peter und Hans auch Sagt Karl und Willi dass beim Bund sein, jede Landarbeit um Längen schlägt, sie sollen sich schnell verpflichten, bevor alle Plätze voll sind. Zuerst war ich sehr unruhig weil man bis fast um 6 Uhr im Bett bleiben muss, aber nun gefällt mir das mit dem lange Ausschlafen. Sagt Karl und Willi man muss nur sein Bett richten und ein paar Sachen vor dem Frühstück polieren. Keine Tiere füttern, kein Feuer machen, keinen Stall sauber machen oder Holz hacken... praktisch gar nichts. Die Männer müssen sich rasieren, aber das ist nicht so schlimm, es gibt nämlich warmes Wasser. Das Frühstück ist ein bisschen komisch, mit jeder Menge Saft, Getreide,Eier, aber dafür fehlen Kartoffeln, Schinken, Steaks und das andere normale Zeug völlig, aber sagt Karl und Willi man kann immer neben irgendwelchen Städtern sitzen, die nur Kaffee trinken und das Essen von denen mit deinem hält dann bis zum Mittag, wenn es wieder was zu essen gibt. Es wundert mich nicht, das die Jungs aus der Stadt nicht weit laufen können. Wir gehen viel auf "Überland- -märsche" von denen der Hauptfeld sagt, das langes Laufen gut ist für die Abhärtung. Na ja, wenn er das glaubt, als Rekrut kann ich da nichts gegen sagen. Ein "Überlandmarsch" ist ungefähr so weit wie bei uns zum Postamt, aber wenn wir da sind, haben die Städter wunde Füße und wir fahren alle im LKW zurück. Die Landschaft ist schön aber ganz flach. Der Feldwebel ist wie unser Lehrer. Er nörgelt immer. Der Hauptmann ist wie der Bürger- -meister. Majore und Oberste fahren viel in Autos und gucken komisch, aber sie lassen einen völlig in Ruhe. Das wird Karl und Willi umbringen vor Lachen: Ich kriege Auszeichnun- -gen fürs Schießen! Ich weiß nicht warum. Das Schwarze ist viel größer als ein Rattenkopf und bewegt sich nicht mal und es schießt auch nicht zurück, wie die Laubrunner Brüder mit dem Luftgewehr. Alles was du machen musst ist, dich bequem hinlegen und es treffen. Man muss nicht mal seine eigenen Patronen machen. Die haben sie schon fertig in Kisten. Dann gibt's noch "Nahkampfausbild- -ung". Du kannst mit den Städtern ringen. Aber ich muss sehr vorsichtig sein, die gehen leicht kaputt. Ist viel leichter als den Stier zu bändigen.. Ich bin am besten darin, außer gegen den Voller Sepp, der hat genau am gleichen Tag angefangen wie ich, aber ich hab nur einmal gegen ihn gewonnen. Das wird daran liegen, dass ich nur 1,70 mit meinen 65 Kilos bin und er mit seinen 2 Metern und 120 Kilos ist halt schwieriger. Vergesst nicht Karl und Willi schnell Bescheid zu sagen bevor andere mitkriegen wie das hier läuft und uns die Bude einrennen. Alles Liebe, Eure Tochter Marie!

Ads