Der türkische Arzt Dr. Oguz Basut operierte eine junge Frau mit einem Tumor an den Speicheldrüsen, als es ihm plötzlich schlecht ging. Sein Kreislauf sackte ab, offenbar als Folge einer Lebensmittelvergiftung vom Vortag.
Statt den Eingriff abzubrechen, bat er seine Kolleginnen und Kollegen, ihm eine Infusion in den rechten Fuß zu legen, damit er die Operation im Sitzen fortsetzen konnte, ohne die Patientin im entscheidenden Moment allein zu lassen.
Der Eingriff galt als besonders heikel, weil der Tumor in der Nähe des Gesichtsnervs lag. Genau deshalb entschied er sich, trotz der eigenen Beschwerden weiterzuarbeiten. Später erklärte er, er habe die Operation in dieser Situation nicht einfach unterbrechen können.
Durch die Infusion stabilisierte sich sein Zustand, und nach wenigen Minuten normalisierte sich sein Blutdruck wieder.
Ich habe gehungert. Ich habe auf dem Feld gearbeitet. Ich habe Kriege überlebt. Ich bin barfuß Fußball spielen gegangen. Für Bildung hatte ich kein Geld – und für vieles andere auch nicht.
Heute kann ich helfen, weil mir der Fußball etwas gegeben hat. Also gebe ich zurück: Wir haben Schulen gebaut, ein Stadion errichtet, und wir verteilen Kleidung, Schuhe und Lebensmittel an die Menschen, die es am dringendsten brauchen. Außerdem bekommt jede Person aus Sedhiou monatlich 70 Euro, damit es in den Familien ein bisschen leichter wird.
Ich muss nicht mit Luxusautos, riesigen Häusern, Reisen oder gar Privatjets angeben. Ich will lieber, dass meine Leute einen Teil von dem bekommen, was mir das Leben geschenkt hat.
– Sadio Mané