Die Lehrerin will die Intelligenz ihrer Schüler testen. Sie fragt: "Stellt euch vor, zwei Vögel sitzen auf einer Stromleitung. Ich hole eine Pistole und schieße zweimal auf sie. Wie viele Vögel sind dann tot?" Meldet sich Fritzchen. "Einer, Frau Lehrerin." Sie ist verwirrt und fragt nach: "Warum nur einer?" Fritzchen: "Weil der zweite schon beim ersten Schuss wegfliegt." Die Lehrerin ist erstaunt. "Toll, Fritzchen. Ich mag die Art, wie du denkst!" Fritzchen lacht. "Jetzt habe ich aber auch eine Frage an Sie, Frau Lehrerin. Stellen Sie sich vor, drei Frauen sitzen in einem Eiscafé. Eine leckt an ihrem Eis,
eine saugt an ihrem Eis und eine beißt von ihrem Eis ab. Welche ist wohl
verheiratet?" Die Lehrerin läuft feuerrot an. "Ich würde sagen, es ist die, die an ihrem Eis saugt." Antwortet Fritzchen: "Nee, es ist die mit dem Ehering. Aber ich mag die Art, wie sie denken."
Er hat nie gesehen, wie ich aussehe.
Aber er wusste vom ersten Tag an, wer ich bin.
Als ich ihn im Tierheim sah – zitternd, blind, niemand wollte ihn – fragte man mich:
"Willst du wirklich den nehmen? Er wird dein Leben einschränken."
Nein.
Er hat mein Leben nicht eingeschränkt. Er hat es geöffnet.
Er hat nie mein Gesicht gesehen –
aber er erkennt mein Herzschlag, meine Schritte, meine Stimmung.
Wenn ich traurig bin, kommt er näher.
Wenn ich lache, wedelt sein Schwanz im Takt.
Er sieht mich – auf eine Weise, wie es kaum ein Mensch je konnte.
Er läuft manchmal gegen Wände.
Aber weißt du, was er nie verloren hat?
Seinen Mut. Seine Liebe. Seine Treue.
Ich bin seine Augen.
Und er ist mein Spiegel.
Er zeigt mir jeden Tag, dass das Wichtigste im Leben nicht das ist, was man sieht –
sondern das, was man fühlt.
Er lebt in Dunkelheit –
und doch ist er der hellste Teil meines Lebens.
Sag mir: Wenn ein blinder Hund so viel Licht spenden kann –
was hält uns davon ab, selbst mehr zu sehen, als nur das Sichtbare?