Tierfreunde erzählen von einem ehemaligen Zirkuslöwen, der sein Futter mit einer kleinen Streunerkatze teilte. Kein Knurren, kein Fauchen – nur ein kurzer Blick, dann schob er ihr ein Stück Fleisch hin, als hätte er genau verstanden, wie hungrig sie war. Mit der Zeit sollen sich die beiden aneinander gewöhnt haben, jeder auf seine Weise gezeichnet vom Leben, und doch ruhig nebeneinander.
Ob die Geschichte bis ins letzte Detail stimmt oder nicht, ist fast egal. Sie erinnert uns daran, dass Güte auch dort überleben kann, wo es früher nur Schmerz und Ausbeutung gab – und dass wahre Herzenswärme keine Sprache braucht.