Wer kennt so was nicht? Man berät einen Kunden und im Hintergrund irgendein Vollidiot der telefoniert mit lauter Stimme!
Nach einem anstrengenden Tag saß ein Pendler entspannt im Zug, schloss die Augen und versuchte einfach zu ruhen.
Als der Zug aus dem Bahnhof rollte, setzt sich eine junge Frau neben ihn.
Sie zog ihr Handy aus der Tasche und begann mit lauter Stimme zu sprechen:
"Hallo Schatz. Hier ist Sue. Ich bin jetzt im Zug."
"Ja, ich weiß, es ist der halb sieben und nicht der vier Uhr dreißig, wie ich eigentlich gesagt habe, aber ich hatte eine längere Sitzung".
"Nein, Schatz, nicht mit diesem Kevin aus der Buchhaltung. Es war mit dem Chef"."Nein, Schatz, du bist der einzige in meinem Leben".
"Ja, ich bin mir sicher; Hand auf mein Herz!"
Und so ging das Gespräch weiter.
Fünfzehn Minuten später redete sie noch lauter.
Als der Mann neben ihr nun endgültig genug hatte, beugte er sich zu ihr hinüber und sagte ins Telefon: "Sue, leg doch endlich den Hörer auf und komm wieder ins Bett."
Sue verwendet seitdem ihr Handy nie mehr in der Öffentlichkeit.
Die folgende Geschichte zeigt deutlich, dass man andere Menschen nicht zu schnell verurteilen sollte. Denn oft ist alles anders, als es auf den ersten Blick scheint.
Wie so oft geht der kleine Junge an dem Frisörladen vorbei. Als der Inhaber ihn sieht, flüstert er zu seinem Kunden: „Das da ist das dümmste Kind der Stadt. Warten Sie, ich beweise es Ihnen.“
Er ruft den Jungen zu sich heran, nimmt einen Fünf-Euro-Schein in die eine Hand und zwei Eurostücke in die andere und hält die Hände offen vor sich hin. Im Anschluss fragt er das Kind: „Na Junge, welche Hand möchtest du nehmen? Such dir eine aus!“
Freudig nimmt der Junge die beiden Münzen und geht weiter.
Der Frisör schüttelt den Kopf, dreht sich zu seinem Kunden und sagt: „Habe ich es nicht gesagt? Der Bengel begreift es einfach nicht.“
Nachdem der Kunde fertig frisiert ist, verlässt er den Laden. Draußen sieht er den Jungen vor einer Eisdiele sitzen. Er läuft hinüber und fragt ihn neugierig: „Sag mal Kleiner, warum nimmst du denn lieber die zwei Euro, anstatt die fünf Euro?“
Der Junge leckt zufrieden an seinem Eis und erklärt: „Naja, an dem Tag, an dem ich die fünf Euro nehme, ist das Spiel vorbei.“