Ein verheiratetes Ehepaar kam zur Geburt ihres ersten Kindes in das Kranken-
haus.
Bei ihrer Ankunft teilte ihnen der Chefarzt mit, dass er eine neue Maschine erfunden hat, die einen Teil der Wehenschmerzen auf den Vater übertragen könne und er so seine Frau bei der Geburt unterstützen könnte.
Er fragte das Paar, ob sie es ausprobieren wollen. Beide waren sehr begeistert darüber.
Der Arzt setzte die Skala der Schmerz-
übertragung auf 10% für Anfänger.
Er erklärte, dass selbst diese 10% mehr Schmerzen erzeugen würden, als der Vater je erfahren hatte.
Aber als die Wehen einsetzten, fühlte sich der Ehemann ausgezeichnet und bat den Arzt noch eine Skala höher zu gehen.
Daraufhin setzte der Arzt die Skala auf 20%.
Dem Ehemann ging es weiterhin sehr gut. Der Arzt prüfte den Blutdruck des Mannes und war erstaunt, wie gut es ihm ging.
Daraufhin beschlossen sie auf 50 % zu gehen.
Der Ehemann fühlte sich gut. Da es seiner Frau beträchtlich zu helfen schien, ermutigte er den Arzt, ALLE Schmerzen auf ihn zu übertragen.
Die Frau brachte ein gesundes Baby ohne Schmerzen auf die Welt. Sie und ihr Mann waren begeistert.
Als sie nach Hause kamen, lag der Postbote tot auf ihrer Veranda...
Ein Wunder gegen jede Wahrscheinlichkeit: Jeanna Gieses Sieg über die Tollwut
Im Jahr 2004 schrieb die 15-jährige Jeanna Giese aus Wisconsin Medizingeschichte – als erster Mensch, der eine Tollwutinfektion ohne Impfung überlebte.
Ein einziger Biss einer Fledermaus – und Jeanna stand vor einer Diagnose, die bis dahin als sicheres Todesurteil galt: Tollwut gilt als nahezu 100 % tödlich, sobald Symptome auftreten.
Doch was dann geschah, war außergewöhnlich. Mit unglaublichem Mut und einem experimentellen Behandlungsansatz – dem sogenannten Milwaukee-Protokoll – entschieden sich die Ärzte zu einem radikalen Schritt: Jeanna wurde in ein künstliches Koma versetzt, um ihr Gehirn zu schützen und ihrem Immunsystem Zeit zum Kampf zu geben.
Nach 76 Tagen im Krankenhaus, gefolgt von einer langen, intensiven Reha, gelang das Undenkbare: Jeanna überlebte. Nicht nur das – sie fand ins Leben zurück, schloss ein Studium ab, wurde Mutter von drei Kindern und wurde weltweit zum Symbol für Hoffnung, Stärke und medizinischen Fortschritt.
???? Ihre Geschichte zeigt: Wo Leben ist, ist auch Hoffnung. Auch wenn die Chancen noch so gering erscheinen.
Kein Arzt. Kein Titel. Aber über 7.000 gerettete Leben.
Martin Couney hatte kein medizinisches Diplom – doch was er besaß, war Mut, Weitsicht und ein unerschütterlicher Glaube an das Leben der Schwächsten.
Anfang des 20. Jahrhunderts galten Frühchen vielerorts als „hoffnungslos“. Man ließ sie sterben – aus Unwissenheit, aus Ignoranz. Doch Couney sah auf der Weltausstellung in Chicago etwas, das alles veränderte: Brutkästen – ursprünglich für Küken gedacht – wurden dort für menschliche Babys getestet. Für ihn war sofort klar: Diese Maschinen könnten Leben retten.
Er baute eine eigene Ausstellung auf Coney Island auf – ein Jahrmarkt-Spektakel, in dem er winzige Babys in Inkubatoren zeigte. Kein Zirkus, sondern ein verzweifelter Appell: „Seht her! Sie können leben – wenn wir sie nicht aufgeben.“
Während andere wegschauten, stellte Couney ihre Überlebenschancen zur Schau – öffentlich, greifbar, unübersehbar. Und er hatte Recht: Bis seine Show 1943 endete, waren Brutkästen längst Standard in amerikanischen Krankenhäusern.
Sein Name stand nie auf einem Doktortitel – aber in den Herzen Tausender, die ohne ihn nicht hier wären