Miteinander statt übereinander.
Das tägliche Vakuum überwinden, die Gegenwart meistern, wenn notwendig, täglich aufs neue, den Sinn des Lebens zu finden. Das erlebte, revue passieren lassen, neue Vorhaben und Ziele erfassen.
Statt sich über Probleme und sorgen immer wieder aufzuregen, versuchen, Konflikte auszuschlieben und miteinander statt übereinander zu reden.
Sich einsetzen, wenn notwendig auch plagen, überzeugen, ermutigen um neue Brücken des Friedens zu schlagen.
Doch nur ein besonders gutes Verhältnis von Körper und Seele, ist für all dies, die wichtigste Lebensquelle!
(Stefan Jagschich... April 2026)
Vor der Küste Nordjapans machten Walbeobachter eine Begegnung, die selbst erfahrene Beobachter sprachlos zurückließ. Mitten zwischen den dunklen Tieren eines Orca-Verbandes glitt plötzlich ein fast weißes Tier durch die Wellen – ein Anblick, den die meisten Menschen wohl nie in ihrem Leben zu sehen bekommen.
Festgehalten wurden die Aufnahmen von dem Meeresfotografen Noriyuki Hayakawa, der das Leben im Norden Japans seit Jahren dokumentiert. Der Orca wirkte auf den Bildern nicht schwarz-weiß wie gewöhnlich, sondern fast cremefarben und dadurch beinahe unwirklich, wie ein Geist im offenen Meer.
Fachleute gehen davon aus, dass diese ungewöhnliche Färbung wahrscheinlich auf Leuzismus zurückzuführen ist. Dabei wird deutlich weniger Pigment gebildet, während die Augenfarbe normal bleibt. Echter Albinismus wäre bei Orcas noch seltener.
Besonders auffällig waren auch die langen Kratzspuren und narbenartigen Linien auf dem hellen Körper. Solche Spuren entstehen oft durch Zähne anderer Orcas und deuten auf Kämpfe, Rangordnungen, Jagdsituationen oder soziale Konflikte innerhalb der Gruppe hin. Orcas gelten zwar als hochintelligent und stark sozial, doch sie leben zugleich als Spitzenräuber in einer harten und konkurrenzreichen Welt.
Trotz seines außergewöhnlichen Aussehens wirkte das weiße Tier kräftig, aufmerksam und vollständig in seinen Verband eingebunden. Genau das macht diesen Anblick noch eindrucksvoller: Dieses seltene Tier ist nicht nur besonders, sondern auch ein sichtbares Zeichen von Widerstandskraft und Anpassung.
Ein weißer Orca mit Spuren vergangener Kämpfe ist deshalb weit mehr als nur eine seltene Kuriosität. Er erzählt von Überleben, von Härte und von der merkwürdigen Wahrheit, dass die Natur oft gleichzeitig atemberaubend schön und schonungslos sein kann.
Manchmal schwimmen genau diese beiden Seiten direkt nebeneinander.
Grundsätzliches - Bevor wir uns besser kennenlernen, oder gar verlieben, möchte ich kurz etwas grundsätzliches klarstellen. - Klar, nur zu. - Also, ich esse Äpfel komplett auf. Das wollte ich nur gesagt haben, nicht dass es später zu Missverständnissen kommt oder du mir vorwirfst nicht ehrlich gewesen zu sein. - So komplett mit Gehäuse und Kernen und alles? - Ganz genau, tutti completti. Musst du halt selber wissen, ob du damit klar kommst. Aber da kann und will ich mich nicht verbiegen lassen. Ich hab genug von Leuten, die mir sagen, wollen, was ich zu tun oder zu lassen habe. Ich habe es einfach so satt. Es tut ja auch niemandem weh. Es ist ganz alleine meine Sache wie ich meine Apfel esse. Da hat mir keiner rein zu reden zum Gluck noch nicht. Noch nicht. - Das wurde mich ehrlich gesagt schon ziemlich stören, vor allem weil ich die Ränder von der Pizza, die ich gleich bestelle nicht mitessen werde. Ränder sind für mich nichts weiter als Griffe. Wieso sollte ich Griffe essen? Wieso? Und deswegen wurde ich das gerne hier und jetzt beenden. Das würde auf jeden Fall zu Konflikten zwischen uns führen. Da hab ich keinen Bock drauf. - Voll verständlich. Danke für die Ehrlichkeit. - Ich hab zu danken. - Bei der Dame abräumen. Oder essen Sie die Griffe noch? - Nimm mit.