Ein Mann geht in die Kneipe und setzt sich an den Tresen.
Als der Wirt fragt was er will,
antwortet er:
"Ich wette mit Dir um ein Bier, dass ich etwas in meiner Tasche habe, das Du noch nie gesehen hast!"
Der Wirt, mit allen Wassern gewaschen, geht auf die Wette ein.
Daraufhin öffnet der Gast seine Jackentasche und holt ein kleines 30cm großes Männchen heraus und stellt es auf den Tresen.
Das Männchen sieht aus wie der berühmte Autor Simmel und geht den Tresen entlang, schüttelt jedem Gast die Hand und sagt:
"Guten Tag, sehr erfreut, mein Name ist Simmel, ich bin Literat."
Der Wirt, der sowas noch nie gesehen hat, ist völlig aus dem Häuschen und fragt ihn, woher er das Männchen hat. Daraufhin antwortet ihm der Gast:
"Geh raus, die Straße entlang, bis Du an eine Ecke mit einer Laterne kommst. Dann reibe an der Laterne und es erscheint Dir eine gute Fee."
Der Wirt rennt sofort los, kommt bei der Laterne an und befolgt die Anweisungen des Gastes.
Daraufhin erscheint ihm die gute Fee und gewährt ihm einen Wunsch.
Der Wirt überlegt nicht lange und sagt:
"Ich hätte gerne 5 Millionen in kleinen Scheinen."
Die Fee klopft mit ihrem Zauberstab an die Laterne und 'Puff...', der Wirt hat 5 Melonen in der Hand und um ihn herum lauter kleine Schweine.
Stinksauer geht er zu seiner Kneipe zurück und sieht seinen Gast noch am Tresen stehen.
Er geht zu ihm und schimpft:
"Deine Fee ist wohl schwerhörig, ich wollte 5 Millionen in kleinen Scheinen und bekomme 5 Melonen und lauter kleine Schweine."
Da sagt der Gast:
"Klar ist sie schwerhörig, oder dachtest du allen ernstes, ich wünsche mir einen 30 cm großen Simmel???"
Samstag Abend im Kloster. Das wöchentliche Bad von Pater Johannes wird fällig. Da die alte Schwester Dorothea, die normalerweise das Bad des Paters einlässt, krank ist, hat die junge Schwester Brigitte die Ehre.
Schwester Dorothea instruiert ihre unerfahrene Novizin sich
abzuwenden, wenn der Pater der Wanne be- oder entsteige und einfach den Anordnungen Folge zu leisten.
Am nächsten Morgen kam Brigitte ganz aufgeregt zu Schwester Dorothea und erzählte ihr mit roten Backen:
"Schwester! Ich bin errettet!"
"Errettet? Wieso das?" fragte die ältere Nonne.
"Als Vater Johannes in der Wanne saß bat er mich, ihn zu waschen. Und während ich mit dem
Waschlappen so herum fuhr, leitete er meine Hand immer weiter nach unten, bis er mir sagte ich habe den Schlüssel zum Himmelreich in der Hand."
"Tatsäschlich..." murmelte Dorothea.
"Dann sagte er, wenn sein Schlüssel in mein Schloss passe, würden sich die Pforten des Himmels für mich öffnen und ich wäre errettet. Und dann hat er seinen Schlüssel in mein Schloss gesteckt."
"So, so. Und dann?" fragte die alte Nonne.
"Nun, erst tat es ein bisschen weh und ich hatte schon Angst, der Schlüssel passe nicht. Doch der Pater meinte ich solle mir keine Gedanken machen, der Weg zur Errettung sei oft schmerzhaft und dass mein Herz bald vor Freude überschäumen würde und genau so war es. Es war ein unglaubliches Gefühl der Errettung."
"Dieser alte Teufel!" schimpfte Dorothea plötzlich los.
"Und mich lässt er schon seit über 40 Jahren nur die Posaune Gabriels blasen."
Der Lehrer versucht anhand von Bildern, den Kindern die Natur zu schildern. Er spricht von Tier- und Pflanzenwelt.
Als zum Schluß die Glocke schellt, da sagt er zu den kleinen Wichten, sie sollen morgen ihm berichten, wie überhaupt der Mensch entsteht.
Das kleine Volk steht auf und geht und bringt bei der
Gelegenheit die Eltern in
Verlegenheit. Auch Andreas ist nach Haus' gekommen, er hat sich Vater vorgenommen und ihm die Frage gestellt:
"Wie kommt der Mensch auf diese Welt?"
Dem Vater wird schon bang und bänger, sein Gesicht wird immer länger. Doch dann besinnt er sich und lacht:
"Der Mensch, der ist aus Lehm gemacht."
"Au!" denkt Klein-Andreas, "das ist famos", da hol' ich schnell mir einen Kloß von nebenan von Töpfer Schmidt, den nehm' ich dann zur Schule mit. Ich nehm' nicht so 'nen ganz großen und steck ihn einfach in die Hosen.
Und als dann nun am nächsten Tage der Lehrer stellt seine Frage, erhielt er Antwort auch sogleich:
"Der Mensch kommt aus dem Storchenreich".
Nur Andreas sitzt ganz still und stumm und kramt in seiner Hose rum. Und plötzlich ruft er:
"Quatsch mit Soße, ich hab' das Ding in meiner Hose, womit die Schöpfung vor sich geht und wo dann draus der Mensch entsteht. Von wegen Storch, so seht ihr aus, wenn ihr's nicht glaubt, ich hol' ihn raus".
Da sagt der Lehrer ganz beflissen:
"Laß ihn nur drin, du scheinst's zu wissen."
Eva, die frisch getraute Braut, wünscht ihre Flitterwochen in der Nähe von Fürstenwalde zu verleben.
Da sie weiß, dass dort der Andrang sehr groß ist, reist sie einige Wochen vorher hin, um für sich und ihren Zukünftigen ein Zimmer zu suchen, welches ihrem
Geschmack entspricht.
Durch den Dorfschulzen geleitet, findet sie ein sehr schönes
Zweibettzimmer, mietet es und fährt wieder nach Hause. Daheim angekommen, fällt ihr ein, dass sie vergessen hat zu fragen, ob auch ein
Wasserklosett vorhanden ist.
Sie schreibt den Dorfschulzen einen Brief und bittet um Auskunft. Um sich nicht zu drollig
auszudrücken, deutet sie im Brief Wasserklosett mit "WC" an.
Der arme Dorfschulze zerbricht sich den Kopf, was "WC" zu bedeuten habe. Er rennt zum Pfarrer und erhält nach langem Hin und Her zu Antwort, dass mit "WC" die Waldkapelle gemeint sei.
Daraufhin schreibt der Dorfschulze folgenden Brief:
Sehr geehrte Frau Meyer!
"WC" ist vorhanden und liegt eine halbe Stunde vom Ort entfernt, inmitten eines herrlichen
Tannenwaldes.
Schon wegen seiner gesunden Lage sehr zu empfehlen. "WC" ist geöffnet mittwochs und
samstags. Es empfiehlt sich, eine Stunde vor Beginn sich dort einzufinden, da der Andrang sehr groß ist.
Doch kann Frau Meyer beruhigt sein, es sind etwa 60 Sitzplätze vorhanden. Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Freien statt. Sonntags empfiehlt sich der Besuch besonders, da dann die Sache mit Orgelbegleitung vor sich geht.
Wir werden uns erlauben, Ihnen, gnädigste Frau, den besten Platz zu sichern, inmitten duftender Tannen. Die Akustik ist besonders von Kennern bewundert worden, denn selbst der zarteste Ton ist in allen Ecken zu hören und verbreitet ein mehrfaches Echo.
Für Besucher, denen der Weg zu weit ist, haben wir Droschken bereitgestellt.
In einer Privatschule in Washington gab es folgendes Problem:
Die 14-jährigen Schülerinnen trugen immer auf der Toilette
Lippenstift auf, küssten dann den Spiegel und hinterließen so jede Menge Abdrücke.
Jeden Abend musste der Hausmeister den Lippenstift vom Spiegel
entfernen, doch die Mädchen machten ihn am morgen danach wieder drauf.
Die Schuldirektorin entschied deshalb, dass etwas getan werden musste. Sie rief alle Mädchen zur Toilette, wartete dort mit dem
Hausmeister und erzählte ihnen, dass all diese Lippenabdrücke ein Problem für denjenigen seien, der sie wieder entferen muss.
Um aufzuzeiegen, wie schwer es ist, die Spiegel zu putzen, bat sie den Hausmeister zu zeigen, wie viel Mühe es ihn kostet.
Gesagt, getan. Er nahm einen Schwamm, tauchte ihn ins Klo und reinigte damit den Spiegel. Von diesem Tag an war das Problem gelöst.
Es gibt eben Lehrer - und es gibt Pädagogen.
Opa und Oma haben goldene Hochzeit. Nachdem die Gäste gegangen waren, sagt die Oma zum Opa:
"Ich habe in der Zeitung gelesen, dass es ein Mittel gibt, da kann man wieder so wie früher."
Der Opa gibt Ihr 50,-EUR und schickt die Oma los in die Apotheke um dieses Mittel zu kaufen. Der Apotheker weist sie darauf hin, nur zwei Tropfen davon zu nehmen, wegen der
Nebenwirkungen.
Als die Oma dann zu Hause ankommt, nehmen beide jeweils die Hälfte des Mittels ein und legen sich gemeinsam ins Bett. Plötzlich springt die Oma auf und läuft von 0 auf 100 in
5 sekunden aufs Klo, als sie wieder kommt, sagt sie zum Opa:
"Siehste ich bin gelaufen wie eine 18jährige." Sagt der Opa: "Das ist ja noch gar nichts, ich habe ins Bett gemacht wie ein 3jähriger!"