Der Franzi malt in der Schule einen Schmetterling so echt auf die Holzbank, dass der Lehrer versucht diesen vorsichtig wegzunehmen.
Er ist über Franzis Talent sehr erstaunt.
Dann steckt der Franzi eine Zeichnung von einem Blumenstrauß in eine Vase im Klassenzimmer, so echt, dass alle daran riechen. Daraufhin meint der Lehrer, dass er mal mit Franzis Eltern sprechen wolle, wegen der Förderung dieses außergewöhnlichen Talents.
Am Abend klopft der Lehrer bei Franzi daheim an die Haustür. Der Vater von Franzi wütet soeben durchs Haus und öffnet nach geraumer Zeit unwirsch die Tür. "Was gibt's?", fragt er den Anklopfer.
"Guten Abend! Ich bin Franzis Schullehrer und hätte mich mit ihnen gerne mal über Franzis besonderes Zeichentalent...."
"Ach was, Scheißtalent", tobt der Vater, "der blöde Kerl malt eine Muschi auf den Herd, und der Großvater, der alte Trottel, bleibt natürlich mit der Zunge auf der heißen Herdplatte hängen!"
Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche unsagbar schlimme Kindheit ich hatte.
Ich hatte kein Handy (GAR KEINS, nicht nur nicht das neueste Modell) und kein Internet.
Zur Schule und zurück musste ich mit dem Bus fahren, zu dem ich auch noch erst zu Fuß hingehen musste. Ich wurde nicht tagtäglich mit dem Auto bis direkt vor mein Klassenzimmer gefahren und dort auch wieder abgeholt. Meine Eltern haben es wohl nicht eingesehen, dass 2 Tonnen Auto für den Transport eines Kindes zur Schule in Bewegung gesetzt werden müssen, wenn da eh ein Bus fährt. Oder es lag daran, dass wir in unserer ganzen Armut nur ein Auto hatten, mit dem mein Vater zur Arbeit gefahren ist. Außerdem gab es vor der Schule eh nur einen Busparkplatz und keine 300 Stellplätze für in SUVs auf ihre Kinder wartenden Helikoptermütter. Dies habe ich wohl nur mit viel Glück überlebt.
Zum Spielen stand uns kein zehnfach TÜV-geprüfter Spielplatz zur Verfügung, wo unter der Schaukel eine Gummidämm-
-matte war, damit wir uns auch ja nicht zu Tode stürzten, wenn wir zu blöd zum Schaukeln waren. Wir mussten auf dem Bolzplatz oder auf dem Dorfplatz kicken, wir spielten im Feld zwischen Kühen, Stacheldrähten und Hecken, kletterten auf ungesicherte Bäume und liefen durch den Bach. Und wenn wir dabei auf die Schnauze flogen, dann heilte das meist von selbst, ohne dass man uns in Sagrotan oder sonstwas badete und sofort wegen jedem Fliegen-
-schiss zum Arzt schleppte.
Wir waren so arm, wir konnten uns nicht mal eine Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit leisten.
Geschweige denn einen Doppelnamen wie Jeremy Pascal oder Finn Torben. Einen Namensaufkleber des Nachwuchses auf der Heckscheibe gab es nicht. Unsere Eltern mussten uns in der ganzen Not noch ohne Hilfsmittel mit Namen kennen. Das ging aber auch, denn sie sahen uns ja auch häufig genug, weil es keine Ganztagesbetreuung in der Schule gab und wir nicht nur zum Abendessen und Schlafen zuhause bei ihnen waren. Selbst die Ernährung ihrer Kinder mussten in diesen Notzeiten die Eltern noch selbst übernehmen. Da gab es haufenweise Mütter, die das historische Ritual des Kochens noch beherrschten und auch durchführten!
Dass wir das alles einigermaßen überstan-
-den haben, grenzt schon an ein Wunder. Dass unsere Eltern dafür nicht in den Knast kamen, noch mehr.
Heute ist das alles zum Glück ja gar nicht mehr vorstellbar! Wo kämen wir denn da auch hin???
Aber wer so aufwächst, der muss auch zwangsläufig einen Schaden davontragen. Also habt Nachsicht mit mir. Ich bin ja schon froh, dass ich bei all diesen unsäglichen Missständen nicht gleich gestorben bin!
Morgends in der Schule 8:30 Uhr, Michael betritt das Klassenzimmer.
Die Lehrerin: "Michael, wo kommst Du jetzt her? Der Unterricht beginnt um 8:00 Uhr."
Michael: "Ja wissen Sie Frau Lehrerin, auf meinem Schulweg durch die
Felder ist links vom Weg eine Koppel und rechts vom Weg eine Koppel und rechts in der Koppel ist ein
Schwarzer Hengst und links in der Koppel eine weiße und eine braune Stute. Plötzlich springt der Hengst über die Absperrung und f*ckt die weiße Stute."
Die Lehrerin läuft rot an: "Michael, sowas sagt man nicht, die anderen Kinder wissen noch nicht soviel über das Leben, das heißt 'überrascht' die weiße Stute."
Nächster Tag 8:20 Uhr und Michael ist immer noch nicht da.
8:35 Uhr: Michael erscheint.
Die Lehrerin: "Michael, was war heute wieder los?"
Michael:"Ja wissen Sie Frau Lehrerin, auf meinem Schulweg durch die
Felder ist links vom Weg eine Koppel und rechts vom Weg eine Koppel und rechts in der Koppel ist ein
Schwarzer Hengst und links in der Koppel eine weiße und eine braune Stute. Plötzlich springt der Hengst über die Absperrung und f*ckt die weiße Stute."
Die Lehrerin wieder errötend:
"Michael, ich habe Dir doch gesagt, die anderen Kinder wissen noch nicht soviel über das Leben; das heißt
'überrascht' die weiße Stute. Morgen kommt der Schulrat, dass Du mir ja pünktlich bist.
Am nächsten Tag 8:30 Uhr: Michael immer noch nicht da. 8:40 Uhr:
Michael erscheint.Lehrerin: "Michael setzt Dich bitte gleich hin."
Der Schulrat: "Moment, wo kommst Du jetzt erst her? Hier geht es um 8:00 Uhr los!"
Michael: "Ja wissen Sie Herr Schulrat, auf meinem Schulweg durch die
Felder ist links vom Weg eine Koppel und rechts vom Weg eine Koppel und rechts in der Koppel ist ein
Schwarzer Hengst und links in der Koppel eine weiße und eine braune Stute."
Die Lehrerin wir leichenblass!
Michael weitet: "Plötzlich springt der Hengst über die Absperrung und überrascht die weiße Stute."
Die Lehrerin setzt sich mit einem zufriedenen Lächeln und Michael platzt raus: "Weil heute hat er die braune Stute gef*ckt!
Auf einer Werbe-Tournee durch Amerika vor der Wahl 2014 besucht der Präsident eine Schule und erklärt dort den Schülern seine Regierungspolitik.
Danach bittet er die Kinder, Fragen zu stellen. Der kleine Bob ergreift das Wort:
Herr Präsident, ich habe drei Fragen:
1. Wie haben Sie, obwohl Sie bei der Stimmenauszählung verloren haben, die Wahl trotzdem gewonnen?
2. Warum wollen Sie den Irak ohne Grund angreifen?
3. Denken Sie nicht, das die Bombe auf Hiroshima der größte terroristische Anschlag aller Zeiten war?
In diesem Moment läutet die Pausenklingel und alle Schüler laufen aus dem
Klassenzimmer. Als sie von der Pause zurück kommen, lädt der Präsident erneut ein, Fragen zu stellen, und diesmal ergreift Joey das Wort:
Herr Präsident, ich habe fünf Fragen:
1. Wie haben Sie, obwohl Sie bei der Stimmenauszählung verloren haben, die Wahl trotzdem gewonnen?
2. Warum wollen Sie den Irak ohne Grund angreifen?
3. Denken Sie nicht, das die Bombe auf Hiroshima der größte terroristische Angriff aller Zeiten war?
4. Warum hat die Pausenklingel heute 20 Minuten früher geklingelt?
5. Wo ist Bob???