Erich Honecker will Urlaub machen und fragt Helmut Schmidt, ob er ihn in der Zeit vertreten kann. Helmut Schmidt stimmt zu, fragt Honecker aber vorher, ob es Probleme gibt, die er für ihn lösen kann. Honecker nennt das
Versorgungsproblem, außerdem das Wohnungsproblem – und er sagt:
"Drittens gehen immer noch zu viele Genossen in die Kirche." Als er nach vier Wochen aus dem Urlaub zurückkehrt, fragt er Schmidt, ob der die Probleme lösen konnte. "Versorgungsproblem gelöst – Ost-Grenzen geschlossen. Wohnungsproblem gelöst – West -
Grenzen geöffnet", sagt Helmut Schmidt.
"Und was ist mit der Kirche?", fragt Honecker. "Das war ganz leicht", sagt Schmidt. "Ich habe in den Kirchen des Landes einfach dein Bild aufhängen lassen, seitdem will keiner mehr hin."
Vater geht mit Fritzchen einkaufen.
Sie kommen am Rathaus vorbei. "Papa,
was ist das da für ein Gebäude?"
"Das ist... äh... Dings... äh,
ich komm gerad nicht drauf."
"ΟΚ."
Kurz darauf kommen sie an der
Kirche vorbei."Papa, was ist das
denn für ein Haus?"
"Also das ist die Dings, äh, die...
na sag schon, die... wir fragen
nachher die Mama, ok?"
"Meinetwegen."
Sie gehen am Schwimmbad vorbei.
"Papa, da möchte ich auch rein,
was ist das denn?"
"Oh, da war ich schon sehr lange
nicht mehr, das war das... ähm...
tja... ich komm später drauf zurück."
"Du, Papa, soll ich dich
lieber nichts mehr fragen?"
"Um Gottes Willen, Kind, frag
bloß! Du musst doch was lernen!"