In China gingen über 60 Schüler:innen und Lehrer:innen zwei Kilometer in der prallen Sonne – nicht zur Schule, sondern zur Klinik.
Gekleidet in ihren Schuluniformen, trugen sie Bänke und Bücher – aber nicht für sich selbst. Sie kamen, um einem von ihnen seinen letzten Wunsch zu erfüllen.
Ren Junjie, 16 Jahre alt, im Endstadium eines Non-Hodgkin-Lymphoms, konnte sein Krankenbett nicht mehr verlassen.
Doch er hatte einen Traum: noch einmal mit seinen Klassenkameraden den Schulabschluss zu feiern.
Und so organisierten seine Freunde und Lehrer kurzerhand eine Abschlusszeremonie im Innenhof der Klinik – mit allem, was dazugehört: Reden, Gruppenfoto, stolzen Blicken, Lächeln und Tränen.
Für einen Moment war es, als wäre Junjie wieder auf dem Schulhof – mittendrin, nicht allein.
Am Morgen danach schlief er friedlich ein.
Eine letzte Geste, die zeigt: Echte Freundschaft trägt weiter als jeder Abschied.
Hinter Gittern – und keiner sieht ihn.
Seit sechs Monaten wartet Bernie, ein fünfjähriger Hund im Tierheim von Hempstead, New York, auf sein Zuhause.
Jeden Tag sitzt er still hinter den Zwingerstäben – und versteht nicht, warum ihn niemand auswählt.
Andere Hunde gehen nach Hause. Bernie bleibt.
Dabei ist er ein wahres Juwel: verspielt, voller Energie, liebt Spaziergänge und hartes Kauspielzeug.
Als er ankam, war er abgemagert und verloren – doch mit Liebe und Geduld wurde er zu einem selbstbewussten, fröhlichen Hund.
Jetzt wartet er nur noch auf eines: eine Familie, die ihn sieht.
Er träumt von einem Zuhause mit älteren Kindern oder Erwachsenen, die ihm Liebe, Bewegung und Vertrauen schenken.