Der Gemeindeälteste geht zum Pfarrer, weil er seinen Krückstock vermisst.
„Feiner Kerl“, denkt er sich, „der kann mir bestimmt helfen.“
Und so erzählt er ihm, dass er bei sich zu Hause mit seiner Frau, der Familie und Freunden eine Art Hausgottesdienst gefeiert hatte. Seitdem ist sein Krückstock weg.
„Pass auf“, sagt der Pfarrer, „das ist gar kein Problem. Du lädst einfach genau dieselben Leute noch einmal zu euch ein. Dann liest Du laut die zehn Gebote vor. Und beim Gebot „Du sollst nicht stehlen“ schaust Du in die Runde, und wer am Unschuldigsten aussieht, genau der hat Deinen Krückstock geklaut.“
Ein paar Wochen später trifft der Pfarrer den Gemeindeältesten wieder mit seinem Krückstock: „Und, jetzt erzähl schon, wer hat ihn geklaut?“
„Ach, Pfarrer“, sagt er, „war das peinlich. Pass auf, ich hab also alles so gemacht, wie Du gesagt hast. Hab dann die 10 Gebote vorgelesen. Und als ich beim Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“ angekommen bin, fiel mir doch tatsächlich ein, wo ich den Krückstock vergessen habe.“
10 Dinge die Hundehalter locker drauf haben!
1.) aus dem Tiefschlaf hochschellen, wenn der Hund am anderen Ende der Wohnung erbricht.
2.) in 50 verschiedenen Tonlagen Nein sagen.
3.) 15 Spitznamen für den Hund haben– wovon nur ein einziger wirklich niedlich ist.
4.) mindestens einmal am Tag mit dem Hund ein Gespräch führen und ernsthaft davon überzeugt sein, dass er jedes Wort verstanden hat.
5.) mit dem größten Vergnügen für den Hund shoppen gehen – selbst wenn dabei das fünfte Hundebett angeschafft wird, wohlwissend dass der Hund auch dieses nie und nimmer nutzen wird.
6.) sich hoch motiviert an sämtlichen Diskussionen über Erziehung, Ernährung und Beschäftigung beteiligen, obwohl von Beginn an klar ist, dass dies wieder in einer Tierschutz-Debatte endet.
7.) Hundetraining nach 10 verschiedenen Methoden, die zwar nur bedingt beim eigenen Hund funktionieren – aber ist doch auch egal, Hauptsache er ist lieb.
8.) problemlos Kontakt zu Menschen aufnehmen – ob nun gewollt oder ungewollt, so ein Hund bietet schließlich immer Gesprächsstoff – wenn auch teils sehr explosiv…
9.) sich zwar alle Hundenamen merken können aber nicht den vom dazugehörigen Frauchen. Äh? oder Herrchen? Egal, der Ludwig is was ein witziges Kerlchen.
10.) sich höchst akrobatisch in die hinterste Ecke des Sofas quetschen ohne den Hund zu wecken.
Bergbauern beim Bundesheer:
Brief: Liebe Mutter! Lieber Vater!
Mir geht's gut hier! Ich hoffe, euch beiden, der Annemarie, dem Andreas, dem Karl, dem Willi, der Karin, dem Peter und dem Hans auch.
Sagt dem Karl und dem Willi bitte unbedingt, dass es beim Bundesheer echt toll ist ... Sie sollen sich schnell verpflichten, bevor hier alle Plätze voll sind!
Zuerst war ich sehr unruhig, weil man fast bis 6 Uhr im Bett bleiben muss, aber jetzt gefällt mir das lange Ausschlafen schon.
Sagt Karl und Willi, dass man nur sein Bett richten und ein paar Kleinigkeiten vor dem Frühstück erledigen muss. Keine Stallarbeit, keine Tiere füttern, kein Holz hacken, kein Einheizen - praktisch gar nichts. Man wäscht sich, Männer rasieren sich, ist aber alles nicht so schlimm, weil es warmes Wasser gibt.
Das Frühstück ist halt ein bisserl komisch. Es gibt jede Menge Säfte, Weckerl,
Marmelade, Eier, aber keine Erdäpfel, Fleisch und halt alles andere, was wir normalerweise zum Frühstück essen. Aber ihr könnt dem Karl und dem Willi ausrichten, dass man das Frühstück von irgendwelchen Städtern, die nur Kaffee trinken, mitessen kann und so hat man dann auch bis Mittag genug. Da gibt's dann ja wieder was zu essen.
Es wundert mich nicht, dass die Burschen aus der Stadt nicht weitmarschieren können. Wir gehen viel Überland und der Vizeleutnant sagt, dass das lange Marschieren gut ist für die Abhärtung.
Na ja, wenn er das glaubt .... als Rekrut kann ich ja nichts dagegen sagen. Aber ein "Überlandmarsch" ist ungefähr soweit wie bei uns zu Hause bis zum Postamt. Und wenn wir am Ziel sind, dann haben die Städter wunde Füße und fahren mit dem Lkw zurück.
Das wird Karl und Willi so richtig zum Lachen bringen:
Ich kriege Auszeichnungen fürs Schießen und ich weiß gar nicht warum!
Das schwarze in der Mitte ist viel größer als ein Rattenkopf und es bewegt sich nicht einmal. Und es schießt auch nicht zurück so wie die Huberbauer-Brüder mit dem Luftdruckgewehr.
Alles, was man machen muss, ist, sich gemütlich und bequem hinlegen, in Ruhe zielen und treffen. Man muss nicht einmal seine eigenen Patronen machen. Die haben da schon fertige in Kisten!
Dann gibt's noch die Nahkampfausbildung. Da kann man mit den Städtern raufen und ringen. Aber man muss aufpassen, die sind so schnell hin. Aber es viel leichter als unseren Stier zu bändigen, wenn er sich wieder einmal losgerissen hat.
Ich bin am besten beim Nahkampf, außer dem Voller Sepp. Der hat am gleichen Tag angefangen wie ich. Gegen den hab ich nur ein einziges Mal gewonnen.
Ich glaube das liegt daran, dass ich nur 1,70m groß und 70kg schwer bin und der Voller Sepp hat bei 2m ja 120 kg. Vergesst bitte nicht dem Karl und dem Willi Bescheid zu geben, dass sie sich anmelden, bevor alle anderen mitkriegen, wie das hier abläuft, dann ist hier die Bude voll und sie kriegen keinen Platz mehr.
Alles Liebe an euch!
Viele liebe Grüße
Eure Tochter Elisabeth
Unterhalten sich zwei Krankenschwestern:
"Heute haben wir einen bekommen, der hat alles -Syphilis, Aids, Herpes, Krebs, Cholera, Hepatitis, Ruhr,..."
"Und was macht ihr mit dem?"
"In der Früh bekommt er einen Toast, zu Mittag eine Pizza und am Abend ein Omelett!"
"Und, das hilft?"
"Nein, aber das alles geht unter der Tür der Isolierstation durch!"
Ein frisch beförderter Oberst inspiziert das ihm eben übergebene Regiment und die Kasernenräume.
Als er vom Stabsarzt durch die Sanität-
-sanstalt geleitet wird, sieht er einen Schwerkranken und fragt: "Äh, was fehlt dem Kerl?"
"Typhus, Herr Oberst."
"Typhus? Äh, ja - scheußliche Krankheit. Selbst schon gehabt. Entweder man krepiert oder man wird blödsinnig..."