Ein junges Mädchen hat ihren ersten Freund und möchte gerne mit ihm schlafen. Da sie aber Angst hat, schwanger zu werden und nicht so recht weiß, wie sie das verhindern soll, fragt sie schließlich ihre Tante um Rat.
"Ach, das ist ganz einfach", weiß die Tante.
"Du musst ihn dabei nur aufmerksam beobachten. Wenn er auf dir liegt, seine Stöße dann langsam schneller werden und er dabei lustvoll anfängt die Augen zu verdrehen, tippst du ihn an und fragst: 'Wie nennen wir es denn, wenn es ein Mädchen wird?'"
"Und das funktioniert?", will der Teenager ein wenig ungläubig wissen.
"Probier's einfach aus", rät die Tante.
Ein paar Tage später liegt das Mädchen dann tatsächlich mit ihrem Freund im Bett und als dieser gerade so richtig dabei ist, blickt sie ihn an und sieht, wie er seine Augen vor Erregung schließt. Sofort tippt sie ihn an und fragt: "Sag mal, wie nennen wir es denn, wenn es ein Mädchen wird?"
Vor Schreck springt der junge Mann aus dem Bett und rennt davon.
"Super", denkt sie sich. "Das klappt ja wirklich."
Einige Zeit später lernt sie wieder einen Jungen kennen und landet auch mit ihm im Bett. Sie beobachtet ihn aufmerksam und als er dann anfängt, die Augen zu verdrehen, fragt sie: "Sag mal, wie nennen wir es denn, wenn es ein Junge wird?"
Er macht weiter und sie wiederholt ihre Frage. Wieder reagiert er nicht und sie spürt, wie er in ihr kommt. Als er danach zufrieden lächelt, sagt sie: "Na toll, und wie nennen wir es nun, wenn es ein Junge wird?"
Daraufhin streift er lässig das Kondom ab, macht einen Knoten hinein und antwortet: "Wenn er da wieder rauskommt: David Copperfield!"
Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche schlimme Kindheit ich hatte.
Ich hatte kein Handy und kein Internet.
Zur Schule und zurück musste ich zu Fuß. Ich wurde nicht tagtäglich mit dem Auto zur Schule gefahren und dort wieder abgeholt. Dies habe ich wohl nur mit viel Glück überlebt.
Zum Spielen stand uns kein zehnfach TÜV-geprüfter Spielplatz zur Verfügung, wo unter der Schaukel eine Gummidämm-
-matte war, damit wir uns auch ja nicht zu Tode stürzten, wenn wir zu blöd zum Schaukeln waren. Wir mussten im Feld spielen, zwischen Kühen, Stacheldrähten und Hecken, kletterten auf ungesicherte Bäume und wir liefen durch den Bach.
Und wenn wir dabei auf die Schnauze flogen, dann heilte das meist von selbst, ohne dass man uns in Sagrotan oder sonstwas badete und sofort wegen jedem Fliegenschiss zum Arzt schleppte oder die Lehrerin vor Gericht verklagte.
Wir waren so arm, wir konnten uns nicht mal eine Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit leisten.
Geschweige denn einen Doppelnamen wie Jaime Pascal oder Kevin Micol oder Falco Nathan. Unsere Eltern mussten uns noch mit einem normalen Namen kennen. Das ging aber auch, denn sie sahen uns ja auch häufig genug, weil es keine Ganztagesbetreuung in der Schule gab und wir nicht nur zum Abend-
-essen und Schlafen zuhause waren.
Selbst die Ernährung ihrer Kinder mussten die Eltern noch selbst übernehmen. Da gab es haufenweise Mütter, die das historische Ritual des Kochens noch beherrschten und auch durchführten!
Dass wir das alles einigermaßen überstan-
-den haben, grenzt schon an ein Wunder.
Heute ist das alles zum Glück ja gar nicht mehr vorstellbar!
Aber wer so aufwächst, der muss auch zwangsläufig einen Schaden davontragen. Also habt Nachsicht mit mir. :)
Lesen und teilen ... wenn ihr möchtet.
Mein Altersruheplan:
Ich habe so eben beschlossen:
"Ich will ins Altersheim."
Wenn ich einmal in späterer Zukunft alt und klapprig bin, werde ich ganz bestimmt nicht in ein Altenheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff.
Die Abrechnung dafür hat mir unsere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert. "Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 € pro Tag!"
Seine Reservierung für Kreuzfahrtschiff "Aida" geprüft und muss eine Langzeitreise als Rentner oder Rentnerin 135 € pro Tag zahlen (kein Witz!!!).
Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 € pro Tag übrig.
Ich habe also mindestens zehn freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bord-
-restaurants wackele oder mir das Essen von Room Service auf das Zimmer, also in die Kabine bringen lassen. Das heißt in anderen Worten, ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen. Die "Aida" hat drei Swimming-
-pools, einen Fitnessroom, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner und sogar jeden Abend Shows.
Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten.
Für 15 € Trinkgeld extra pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab. Alle 8 - 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.
Fernseher defekt? Glühbirne kaputt?
Die Bettmatratze ist zu hart oder zu weich? Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis.
Frische Bettwäsche und Handtücher jeden Tag sind selbstverständlich, und ich muss nicht einmal danach fragen.
Wenn ich im Altenheim falle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen. Auf der "Aida" bekomme ich für den Rest der Reise eines Suite und werde vom Bordarzt kostenlos behandelt.
Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem seine Passagiere eines Kreuz-
-fahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären. Auf Pflegeheim betrifft dies nicht im gleichen Umfange zu.
Nun das Beste:
Mit der "Aida" kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien, wohin auch immer ich will. Darum sucht mich in Zukunft nicht im Altersheim, sondern "just call shore to ship". Auf der "Aida " spar ich jeden Tag 50 € und ich muss nicht einmal für meine Beerdigung ansparen.
Mein letzter Wunsch ist dann nur:
Werft mich einfach über die Reling.
Das ist nämlich auch kostenlos.