Olympiade, Disziplin Hammerwerfen.
Ein Amerikaner 1,95 m groß 90 kg schwer, Traumfigur, betritt den Kreis und wirft den Hammer 115 Meter weit. WELTREKORD. Die Presse fragt den Athleten: "Wie ist ein solcher Rekord möglich?".
- "Ganz einfach: Mein Großvater war Holzfäller, mein Vater ist Holzfäller, ich bin Holzfäller. Wir sind Naturburschen. Als Nächstes betritt ein Russe, 2,05 m, 110 kg rustikal den Platz und wirft 145 Meter weit. Die Presse fragt wie man einen gerade geworfen Weltrekord so überbieten kann.
Der Russe antwortet: " Mein Opa war Stahlarbeiter, mein Vater war Stahlarbeiter und ich bin Stahlarbeiter, wir sind stahlharte Jungs!"
Nun betritt der Deutsche den Platz. 1,65 Meter groß 80 kg schwer, Bierbauch. Er wirft den Hammer 400 Meter aus dem Stand. Die Presse glaubt nicht was sie sieht, und hackt nach.
Der Deutsche antwortet: Mein Großvater war arbeitslos, mein Vater ist arbeitslos und ich bin arbeitslos.
Und mein Vater hat immer gesagt: Jung! Wenn du in deinem Leben einmal ein Werkzeug in die Hand bekommst, schmeiß es so weit weg wie du kannst!"
Die Schweiz spielt bei der EM gegen Deutschland.
Der deutsche Trainer und seine Spieler unterhalten sich vor dem Match in der Umkleidekabine:
"Hört zu Jungs, ich weiß, die Schweizer sind schlecht.", erklärt der Trainer.
"Aber wir müssen gegen sie spielen, da ist nichts zu machen..."
"Ich mache Euch einen Vorschlag", sagt Jens Lehmann, "ihr geht alle in eine Bar und ich spiele allein gegen sie. Was meint ihr dazu?"
"Klingt vernünftig!", antworten der Teamchef und die anderen Spieler und gehen in eine Kneipe auf ein Bier und spielen Billard.
Nach gut einer Stunde erinnert sich Michael Ballack, dass ja das Spiel läuft und schaltet den Fernseher an:
Deutschland 1 (Lehmann 10. Min.) - Schweiz 0 zeigt die Anzeigetafel.
Zufrieden widmen sie sich wieder ihrem Billardspiel und dem Bier für eine weitere Stunde, bevor sie sich das Endresultat betrachten.
Die Anzeigetafel zeigt: Deutschland 1 (Lehmann 10. Min.) - Schweiz 1 (Frei 89. Min.)
"Scheisse!" schreien alle Spieler und rennen entsetzt ins Stadion zurück, wo sie Jens Lehmann in der Kabine sitzen sehen, das Gesicht in den Händen vergraben.
"Was zum Teufel ist passiert, Jens?" schreit der Teamchef.
"Sorry Freunde", antwortet Lehmann, "aber dieser verdammte Schiedsrichter hat mich in der 11. Minute vom Platz gestellt!"