Kommt der Junge zu seinem Vater und fragt: Papa, kannst du mir vielleicht mal erklären, was Politik ist. Naja, sagt der Vater, okay ich versuch's.
Also wir nehmen mal als Beispiel unsere Familie. Ich bringe das Geld nach Hause, ich bin der Kapitalismus, deine Mutter verwaltet das Geld, sie ist die Regierung, unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse, du mein Sohn bist das Volk und dein kleiner Bruder, der noch in die Windeln macht, der ist die Zukunft. Hast du das verstanden, mein Sohn?
Naja, meint der Junge, so richtig noch nicht.
Mitten in der Nacht wacht der Junge auf, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und nun schreit. Er klopft an das Schlafzimmer seiner Eltern, aber die Mutter lässt sich nicht stören und schläft weiter.
Danach geht er zum Zimmer des Dienstmäd-
chens und findet dort den Vater mit Ihr im Bett vor. Auch sie lassen sich durch sein Klopfen nicht stören.
So geht der Junge wieder in sein Bett und schläft weiter. Am nächsten Morgen beim Frühstück meint der Vater.
Und mein Sohn, hast du nun inzwischen verstanden, was Politik ist?
Ja Papa, meint der Sohn, das habe ich.
Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiter-
klasse, während die Regierung schläft, das Volk wird total ignoriert und die Zukunft ist voll Schei..e.
Ein Franzose diniert mit seiner Frau in einem piekfeinen Sternerestaurant, als eine betörend schöne und junge Frau auf ihn zu tritt und ihm einen ausdauernden und feuchten Kuss auf den Mund gibt und sagt: „Bis später dann.“
Die Frau sitzt für einen Moment stocksteif da, dann fragt sie: „René, wer ist diese Frau?“
René erwidert: „Na, das ist meine Geliebte, warum?“
Sie sitzt schweigend da, und nach einer Minute sagt sie: „René, ich will die Scheidung.“
„Wie du meinst, Liebes“, antwortet er, „aber bedenke: Keine Erster-Klasse-Flüge mehr nach New York zum Shoppen, keinen Mercedes mehr ...“
Sie hüllt sich weiter in bewegungsloses Schweigen. In dem Moment betritt ein älterer Herr mit einer jungen Dame am Arm das Restaurant. „René,“ sagt Claire, „wer ist die junge Frau, die gerade mit deinem Partner Gaston hereingekommen ist? Das ist nicht seine Frau.“
„Na, das ist seine Geliebte, warum?“
Claire überlegt eine Minute lang schweigend. Dann sagt sie: „Aber unsere ist schöner, non?“