Ein junger Mann vom Dorf kommt zum ersten Mal nach Berlin und nimmt sich ein Taxi. Es ist ein Mercedes. Nach einer Weile fragt der junge Mann, was das vorne auf der Motorhaube wäre, und deutet auf den Mercedes-Stern. Der Taxifahrer beschließt, ihn etwas zu veräppeln, und erklärt, dies sei eine Zielvorrichtung, um Rentner zu überfahren, weil es in Berlin zu viele davon gäbe. Für jeden überfahrenen Rentner gäbe es 500 Euro Prämie. Als nun gerade ein Rentner über die Straße geht, hält der Taxifahrer darauf zu, reißt aber im letzten Moment das Lenkrad rum und fährt an dem Rentner vorbei. Da hört er hinten einen dumpfen Schlag. Plötzlich ruft der junge Mann: "Also, Rentner jagen müssen Sie aber noch üben - wenn ich nicht im letzten Augenblick die Tür aufgemacht hätte, hätten wir den bestimmt
verpasst."
Videospiel-Senior.
Wahrscheinlich werden Sie sich über mein Schreiben ein wenig verwundert zeigen, denn ich bin ein 74jähriger Senior und trotzdem ein großer Nintendo-Freund. Ich residiere in einem Seniorenheim in Frankfurt und veranstalte ab und an ein F-Zero-Wettrennen mit anderen Senioren. Besonders die weiblichen Mitbewohner unseres Hauses sind am talentiertesten bei die-sem Rennspiel. Eine Dame, Jahrgang 1907, hält bei uns den Rekord und fegt alle von der Piste. Da müssen wir alten Herren ganz schön tief durchatmen. Ihr Magazin gefällt uns sehr, nicht zuletzt ob der fehlenden Reklame. Wir finden es auch lobenswert, daß die jüngere Generation außer der Bongo-Bongo-Musik so schöne Hobbies wie Videospiele hat. Das verbin-det Jung und Alt. Weiter sol Mit hochachtungsvollem Gruße aus Goethes Geburtsstadt -
Rudi Schmerbeck, Frankfurt
Sehr geehrter Herr Schmerbeck! Vielen Dank für Ihren Brief, über den wir natürlich sehr erstaunt waren, denn es kommt sicher nicht alle Tage vor, daß uns ein Nintendo-Fan Ihres Alters schreibt, aber warum auch nicht, denn für die Spiele gibt es keine Altersbe-grenzung. Deshalb wünscht Ihnen das gesamte Nintendo Team auch weiterhin viel Spaß beim Spielen.