Matthew DeMeritt wurde ohne Beine geboren – und doch half er 1981 dabei, eine der berühmtesten Filmfiguren aller Zeiten zum Leben zu erwecken: E.T.
Während die meisten Bewegungen des kleinen Außerirdischen von Puppen oder Stuntdarstellern übernommen wurden, war es Matthew, der dem Charakter in den Ganzkörperszenen seine unverwechselbare, leicht unbeholfene Gangart verlieh – laufend auf seinen Händen.
Er bekam die Rolle eher zufällig: Bei einer Physiotherapie in Kalifornien suchte Spielbergs Team nach jemandem mit genau seinen Fähigkeiten. Sie filmten ihn, wie er sich auf den Händen fortbewegte – und entschieden spontan: Er ist perfekt für E.T.
Am Set trug Matthew einen etwa 1,20 Meter hohen Gummianzug. Er sah durch kleine Öffnungen in der Brust, während der E.T.-Kopf über seinem eigenen befestigt war. In besonders schwierigen Szenen, wie der ikonischen Bier-Szene, fiel er mehrfach zu Boden – stets unter Spielbergs wachsamen Augen.
"Spielberg kam zu mir und fragte: Alles in Ordnung? Glaubst du, du könntest einfach geradeaus in den Schrank laufen – und voll aufs Gesicht fallen?‘", erinnerte sich Matthew lachend.
Heute gilt er als wahrscheinlich letzter lebender Darsteller, der den originalen E.T.-Anzug getragen hat. Lange Zeit blieb sein Beitrag unbeachtet – bis Jubiläumsaufführungen und Fan-Retrospektiven ihn wieder ins Licht rückten.
Seine Geschichte ist mehr als nur eine Film-Anekdote – sie ist ein Beweis dafür, dass Kreativität, Mut und Zufall manchmal zusammenkommen, um Magie zu erschaffen, die Generationen bewegt.
Freud und Jofi – die erste tierische Therapeutin der Welt.
Sigmund Freud, der Vater der Psychoanalyse, hatte eine ungewöhnliche Assistentin: seine Chow-Chow-Hündin Jofi.
Während seiner Therapiesitzungen lag Jofi still im Raum – und Freud bemerkte etwas Erstaunliches:
Patienten waren ruhiger, offener und weniger ängstlich, wenn sie in ihrer Nähe waren.
Freud begann, Jofi bewusst einzusetzen – sie wurde die erste "Therapiehündin" der Geschichte.
Wenn ein Patient nervös war, blieb Jofi auf Abstand. Doch wenn jemand entspannt und ehrlich sprach, kam sie näher und legte sich zu seinen Füßen.
Freud sagte einmal:
"Hunde lieben ihre Freunde und beißen ihre Feinde – ganz im Gegensatz zu den Menschen, die dazu neigen, ihre Liebe mit Heuchelei zu verbergen."
Nach Freuds Tod blieb Jofi ein Symbol seiner Menschlichkeit – ein stiller Beweis, dass wahre Heilung oft dort beginnt, wo ein Herz versteht – nicht nur ein Verstand.