Da betrete ich den TEDi, um ein wenig zu stöbern, als plötzlich eine junge Dame mir den Weg versperrt.
"Bitte nehmen Sie einen Einkaufskorb, es ist nur zu Ihrem Schutz".
Ich stutzte, bin etwas verwirrt und denke so, wie kann mich denn dieser Einkaufskorb schützen? Gedacht, gefragt.
Die Verkäuferin runzelt die Stirn, so als wäre ich es, der es nicht verstanden hätte.
"Wir haben Corana" sagt die junge Dame wie selbstverständlich. "Ja, denke ich so, und das lässt das Gehirn offenbar gewaltig schrumpfen".
"Wie soll ich das Körbchen denn korrekt anwenden, um maximalen Schutz zu bekommen?" frage ich nach.
Die Verkäuferin ist sichtlich irritiert. "Wie meinen sie das" fragt sie höflich nach.
"Na wenn sie mir schon gegen Corona ein Schutzkörbchen empfehlen, dann will ich es auch korrekt anwenden" sage ich.
Die junge Dame dreht sich schweigend um ohne das ich eine Antwort bekomme. Ich bin ratlos, weil ich immer noch nicht weiß, wie ich dieses Körbchen im Kampf gegen Corona einsetzen soll. Ich denke nach. Stülpe mir also das Ding über den Kopf.
Inkl. Maske, unter der mich ja zum Glück niemand erkennt.
Ich kaufe bei TEDi ein paar Kleinigkeiten. Die Leute schauen mich an, als wäre ich ET. "Das ist nur zum Schutz gegen Corona", sage ich einer Frau die mich anstarrt, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank. "Das hat mir die Verkäuferin gesagt", füge ich hinzu.
Zum Glück erkennt mich niemand unter der Maske. Das Körbchen auf meinem Kopf macht die Tarnung perfekt. An der Kasse zahle ich meinen Einkauf. Die Verkäuferin schaut mich an und meint, "eigentlich sind die Körbchen für die Waren".
Ja, antworte ich, dass hab ich mir eigentlich auch gedacht, aber ich wusste wirklich nicht, dass Einkaufskörbe gegen Corona helfen. Das hätte man früher wissen müssen, dann wäre uns wohl vieles erspart geblieben".
Also Leute, Maske allein reicht nicht aus, aber ein Einkaufskorb auf dem Kopf bietet maximalen Schutz.
Wer hätte das gedacht.
Ein A380 ist auf dem Weg über den Atlantik. Er fliegt gleichbleibend mit 800 km/h in 30.000 Fuß Höhe, als plötzlich ein Eurofighter mit Tempo Mach 2 auftaucht. Der Pilot des Kampfjets bremst ab, fliegt neben dem Airbus her und grüßt den Piloten des Passagierflugzeugs per Funk: „Langweiliger Flug, was? Dann pass mal auf!“
Er rollt seinen Jet auf den Rücken,
beschleunigt, durchbricht die Schallmauer, steigt rasant in eine schwindelerregende Höhe, nur um gleich darauf in einem atemberaubenden Sturzflug fast bis hinunter auf Meereshöhe zu stürzen. Mit einem Looping kehrt er neben den A380 zurück und fragt: „Na, wie war das?“
Der Pilot des Airbus antwortet:
„Sehr beeindruckend. Aber jetzt schau du mal her!“
Der Jetpilot beobachtet die Passagier-
maschine, aber es passiert nichts. Sie fliegt weiter stur geradeaus, mit immer gleichem Tempo. Nach fünf Minuten meldet sich der A380-Pilot per Funk: „Na, was sagst Du jetzt!?“
Der Jetpilot fragt irritiert: „Was hast du denn gemacht?“ Der andere lacht und sagt: „Ich bin aufgestanden, habe mir die Beine vertreten, bin nach hinten auf die Toilette gegangen, dann habe ich mir einen Kaffee und eine Zimtschnecke geholt und mich für die nächsten drei Nächte mit der Stewardess verabredet – in einem 5-Sterne-Hotel, das von meinem Arbeitgeber bezahlt wird.“
Die Moral der Geschichte ist:
Wenn du jung bist, scheinen Geschwindig-
keit und Adrenalin etwas tolles zu sein. Aber wenn du älter und klüger wirst, sind Bequemlichkeit und Ruhe auch nicht zu verachten.
Man nennt das S.O.S.: slower, older, smarter.
Gewidmet allen meinen Freunden, die sich wie ich dem S.O.S. nähern...