Eine Großmutter betritt einen Supermarkt und legt sorgfältig einige der teuersten Katzenfutterdosen in ihren Einkaufskorb. An der Kasse sagt sie stolz:
— Ich nehme immer nur das Beste für mein Kätzchen.
Die Kassiererin, etwas verlegen, antwortet:
— Es tut mir leid, aber wir dürfen kein Katzenfutter mehr verkaufen, ohne einen Beweis, dass Sie eine Katze haben. Die Geschäftsleitung hat diese Regel eingeführt, weil manche ältere Menschen das Futter für sich selbst kaufen.
Ein wenig verärgert, aber entschlossen, geht die Großmutter nach Hause, holt ihre Katze, steckt sie in einen Koffer und kehrt in den Supermarkt zurück. Nach der Überprüfung darf sie endlich ihr Futter kaufen.
Am nächsten Tag kommt sie zurück, um Hundekekse zu kaufen. Doch auch diesmal verlangt die Kassiererin einen Beweis, dass sie einen Hund besitzt. Seufzend geht die Großmutter erneut nach Hause, holt ihren Hund und kehrt zurück. Schließlich bekommt sie ihre Hundekekse.
Am dritten Tag kommt die Großmutter mit einer kleinen Schachtel, die ein Loch im Deckel hat, zurück. Sie reicht sie der Kassiererin und sagt ruhig:
— Stecken Sie Ihren Finger da rein.
Misstrauisch weicht die Kassiererin zurück und protestiert:
— Oh nein, auf keinen Fall! Da könnte eine Schlange oder etwas Gefährliches drin sein!
Mit einem schelmischen Lächeln beruhigt sie die Großmutter:
— Keine Sorge, es ist nichts Gefährliches.
Widerwillig steckt die Kassiererin schließlich ihren Finger in das Loch. Kaum hat sie ihn herausgezogen, verzieht sie angewidert das Gesicht:
— Aber… DAS IST SCHEISSE!
Die Großmutter lacht und erwidert mit einem breiten Grinsen:
— Ganz genau! Und darf ich jetzt bitte mein Toilettenpapier kaufen?
Eine wunderbare Lektion in Geduld… und Humor!
Erich Honecker will Urlaub machen und fragt Helmut Schmidt, ob er ihn in der Zeit vertreten kann. Helmut Schmidt stimmt zu, fragt Honecker aber vorher, ob es Probleme gibt, die er für ihn lösen kann. Honecker nennt das
Versorgungsproblem, außerdem das Wohnungsproblem – und er sagt:
"Drittens gehen immer noch zu viele Genossen in die Kirche." Als er nach vier Wochen aus dem Urlaub zurückkehrt, fragt er Schmidt, ob der die Probleme lösen konnte. "Versorgungsproblem gelöst – Ost-Grenzen geschlossen. Wohnungsproblem gelöst – West -
Grenzen geöffnet", sagt Helmut Schmidt.
"Und was ist mit der Kirche?", fragt Honecker. "Das war ganz leicht", sagt Schmidt. "Ich habe in den Kirchen des Landes einfach dein Bild aufhängen lassen, seitdem will keiner mehr hin."