Es wird erzählt, dass der chinesische Millionär Xiong Shuihua etwas Außergewöhnliches tat: Er kehrte in sein Heimatdorf zurück – nicht mit leeren Händen, sondern mit einem Herzen voller Dankbarkeit. Die alten, verfallenen Hütten, in denen einst seine Familie und Nachbarn lebten, ließ er abreißen. An ihrer Stelle entstanden moderne, komfortable Wohnungen – für alle, die damals an seiner Seite waren.
Xiong vergaß nie, woher er kam. Und noch weniger vergaß er jene, die ihm in schweren Zeiten beigestanden hatten. Für ihn war es keine Pflicht, sondern eine Herzensangelegenheit: Denen etwas zurückzugeben, die ihm einst halfen, als er selbst nichts hatte. Sein Reichtum war für ihn nicht das Ziel – sondern ein Mittel, um Gutes zu tun. Ein stiller Beweis dafür, dass wahre Größe nicht im Geld liegt, sondern in der Fähigkeit, sich zu erinnern… und mit offenen Händen zurückzukehren.
Zwei Männer treffen sich im Himmel.
"Woran bist du denn gestorben?"
"Ich bin erfroren. Und du?"
"Ach, ich bin an einem Herzanfall
gestorben!"
"Wie ist denn das passiert?"
"Ein Kumpel rief mich im Büro an
und sagte: Deine Frau betrügt dich!
Ich renne zum Auto rase heim, ins
Schlafzimmer, schau unters Bett, in
den Schrank, nichts! Runter in die
Küche, in den Keller - nichts.
Dann wurde mir übel, und ich
hatte einen Infarkt!"
"Du Idiot", sagte der andere,
"hättest du in der Küche in die
Tiefkühltruhe geguckt, könnten
wir beide noch leben...!"
Beim Filmfestival in Venedig wurde der italienische Schauspieler Roberto Benigni mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Doch was diesen Moment besonders berührend machte, war nicht nur der Preis – sondern die Worte, die er auf der Bühne an seine Frau, Nicoletta Braschi, richtete:
"In diesem Augenblick möchte ich meine Gedanken Nicoletta widmen, die hier unter uns im Saal sitzt. Seit 40 Jahren gehen wir gemeinsam durch das Leben. Ich kenne nur eine Art, Zeit zu messen: mit dir – oder ohne dich. Diesen geflügelten Löwen teilen wir. Ich nehme den Schweif – um dir meine Freude zu zeigen, mit wedelndem Schwanz. Du bekommst den Rest. Vor allem die Flügel – sie gehören dir. Denn wenn ich in meiner Arbeit je geflogen bin, dann nur durch dich. Durch dein Talent, dein Geheimnis, deinen Zauber, deine Schönheit, deine Weiblichkeit. Das Frau-Sein – ein Geheimnis, das wir Männer nie ganz verstehen. Ich konnte nie so sein wie du, Nicoletta. Wenn mir im Leben etwas Schönes oder Gutes gelungen ist, dann immer durch dein Licht. Unsere Liebe war Liebe auf den ersten Blick – oder besser gesagt: Liebe auf den ewigen Blick."
Ihre gemeinsame Reise begann 1983 beim Film "Tu mi turbi" (auf Deutsch: "Du bringst mich durcheinander"), bei dem Roberto Regie führte und Nicoletta zum ersten Mal seine Filmpartnerin wurde. Während der Dreharbeiten tauschten sie Bücher aus – ein Vorwand, wie sich später herausstellte. Roberto erfand kurzerhand, ihm fehle ein bestimmtes Buch, von dem er "gehört" hatte, dass Nicoletta es besitze – nur um sie wiedersehen zu können.
Was mit einer Ausrede begann, wurde zu einer unzertrennlichen Verbindung. Gemeinsam besuchten sie fast täglich das Kino oder Theater. Schon bald folgte die Hochzeit – und Nicoletta spielte in nahezu all seinen Filmen mit.
Ihre Liebe brachte nicht nur ein erfülltes gemeinsames Leben, sondern auch große Werke hervor: "Das Monster", „Der Tiger und der Schnee“ und natürlich das Oscar-prämierte "Das Leben ist schön".