Jahrelang war er ihr einziges "Kind" – ein schwarzer Hund mit geduldigen Augen und einem Herz, das fast zu groß für seinen Körper war.
Dann kam das Baby. Ein kleiner Junge mit einem leisen Lachen und einem Stoffhasen, den er nie aus der Hand gab.
Von diesem Tag an hatte der Hund eine Aufgabe: wachen, folgen, lieben.
Jeder Mittagsschlaf, jedes Kichern, jede Decke im Park – immer zu dritt.
Bis in einer Nacht das Lachen verstummte.
Das Herz des Kindes auch.
Das Haus wurde still, und der Hund wartete auf ein Geräusch, das nie wieder kommen würde.
Ein paar Tage später war er verschwunden.
Sie fanden ihn im Park, an ihrem Platz.
Der Stoffhase lag unter seinem Kopf, als würde er denken:
Vielleicht ist der Junge hier.
Vielleicht hat er sich nur verlaufen.
Wenn ich nur lange genug warte, kommt mein bester Freund zurück.
Er verstand den Tod nicht.
Er kannte nur Liebe.
Und in dieser Liebe lag etwas Heiliges – etwas, das nicht nachlässt, nicht verhandelt, nicht endet.
Denn manche Abschiede werden nicht ausgesprochen.
Sie werden getragen – in den Zähnen, im Fell, im Herzen eines Hundes,
der sich weigert, loszulassen.
Oma.
Sie ist schon alt aber sehr weise, ihr Leben war wie eine große Reise.
Sie schuftete ihr ganzes Leben, sie liebte es zu "Geben".
Bei Problemen hatte sie immer einen Rat.
sie vollbrachte jeden Tag eine gute Tat.
Die Familie war ihr stets heilig.
sie war nie auf jemanden beleidigt.
Jammern, das kannte sie nicht, helfen wo sie nur konnte, war ihre Pflicht.
Waren ihre Kinder traurig, spendete sie Trost.
mit einem Küsschen auf die Stirn wurden sie liebkost.
Gab es wenig zu essen, verzichtete sie.
Oma zauberte immer etwas, ganz egal wie.
Sie schaffte soviel in ihrem Leben, eine Oma noch zu haben ist ein Segen.
Ich bin so froh, dass es die Oma gibt, noch dazu, wenn sie dich so liebt.
Ich werde meine Oma immer verehren.
ihr keinen Wunsch von den Lippen verwehren.
Denn irgendwann wird sie gehen und ich werde sie nie mehr sehen.
Bis dahin habe ich vor Oma den größten Respekt, denn sie hat in mir sehr viel Gutes erweckt.
Mit diesen Zeilen möchte ich meiner Oma danke sagen und ich hoffe, dich gibt es noch, auch noch nach Jahren.
Eine besondere Geschichte aus Antwerpen ♥
Heute erzählen wir euch eine Geschichte, die eine Skulptur auf dem Platz vor der Kathedrale Notre-Dame in Antwerpen lebendig werden lässt.
Das Werk des belgischen Künstlers Batist Vermeulen zeigt einen Jungen und seinen Hund – eng umschlungen, bedeckt von einem Pflaster aus Stein.
Inspiriert wurde die Statue vom englischen Roman „A Dog of Flanders“ von Marie Louise de la Ramée aus dem Jahr 1872.
Er erzählt von Nello, einem armen Waisenjungen, der gemeinsam mit seinem Großvater und seinem geretteten Hund Patrasche lebte – seinem treuesten Freund, seinem Herzen.
Nello träumte davon, Künstler zu werden, und liebte die Kunstwerke von Rubens, die in der Kathedrale zu sehen waren.
Doch Armut, Ungerechtigkeit und der Verlust seines Großvaters raubten ihm alles – außer die Liebe seines Hundes.
An einem kalten Heiligabend suchten die beiden Zuflucht in der Kathedrale, um Rubens’ Meisterwerke zu sehen.
Am nächsten Morgen fand man sie dort – zusammen, friedlich, im letzten Atemzug vereint.
Diese Geschichte steht für eine Liebe, die keine Grenzen kennt – für Treue, die nur ein Tier in dieser Reinheit fühlen kann.
Vielleicht kommt eines Tages der Moment, in dem auch der Mensch lernt, solche Liebe zu begreifen.