Johann Wolfgang von Goethe befand sich in vornehmer Gesell-
-schaft und wurde vom Sohn der Gastgeber wie folgt angesprochen:
“Hochverehrter Herr Geheimrat, auch wenn Sie Deutschlands Dichterfürst sind, möchte ich Ihnen dennoch die Wette anbieten, dass ich Ihnen zwei Wörter sagen kann, aus denen selbst Sie keinen Reim machen können.”
Goethe antwortete:
“Junger Mann, ich nehme diese Wette gerne an, nennen Sie mir die zwei Wörter.”
Der junge Mann antwortete:
“Die zwei Wörter sind HAUSTÜR-
-KLINGEL und MÄDCHENBUSEN.”
Nachdem Goethe sich einige Minu-
-ten zurückgezogen hatte, lieferte als Beweis dafür, dass er tatsächlich Deutschlands Dichterfürst sei, das folgende Gedicht:
"Die Haustürklingel an der Wand, der Mädchenbusen in der Hand sind beides Dinge wohlverwandt.
Denn, wenn man beide leis’ berührt, man innen drinnen deutlich spürt, dass unten draußen einer steht, der sehnsuchtsvoll nach Einlass fleht.”
Samstagmorgen bin ich sehr früh aufgestanden!
Da es ziemlich kühl war, nahm ich meine lange Unterwäsche aus dem Schrank, zog mich leise an, nahm meinen Helm und meine Lederjacke, schlich mich leise in die Garage, schob mein Motorrad hinaus und fuhr los.
Plötzlich begann es strömend zu regnen. Regen, der gemischt mit Schnee war und einem Wind mit bis zu 75 km/h.
Also fuhr ich wieder in die Garage, stellte das Radio an und hörte, dass das Wetter den ganzen Tag so schlecht bleiben sollte.
So ging ich zurück ins Haus, zog mich leise wieder aus und legte mich wieder ins Bett. Dann kuschelte ich mich von hinten an den Rücken meiner Frau, diesmal jedoch mit anderen Gedanken, und sagte leise: "Das Wetter draußen ist furchtbar!"
Ganz verschlafen antwortete sie: "Ob du es glaubst oder nicht, aber bei diesem scheiss Wetter ist mein Mann mit dem Motorrad unterwegs."